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Freitag, 10.02.2012

Nach Überfall - Siegerin bei Präsidentenwahlen im Koma

Zchinwali/Wladikawkas. Ein Schlag mit dem Gewehrkolben beendete gestern Abend den Dauerkonflikt um die Präsidentenwahl in Südossetien. Alla Dschiojewa wurde nach einem Polizeiüberfall auf ihr Büro bewusstlos ins Krankenhaus gebracht.

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• Wahlkampf auf südossetisch: Staatsanwalt wird entlassen (13.02.2012)
Am Freitagmorgen teilt das Krankenhaus in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali mit, Dschiojewa sei auf der Intensivstation wieder zu Bewusstsein gekommen, könne auch sprechen, klage aber über heftige Schmerzen in Kopf und Körper.

Gestern abend hatten Ärzte bei der bewusstlosen Politikerin einen Schlaganfall und teilweise Lähmung dignostiziert.



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Nach Angaben ihrer Mitstreiter hatte Dschiojewa einen Schlag mit dem Kolben einer Maschinenpistole auf den Kopf erhalten und war zusammengebrochen, als Sonderpolizei und Geheimdiensteinheiten ihr Wahlkampfbüro in Zchinwali stürmten.

Die unabhängige Politikerin Alla Dschiojewa hatte bei den Präsidentenwahlen in Südossetien im Novermber 2011 gegen den Kreml-Favoriten überraschend eindeutig gesiegt, die Behörden hatten das aber bestritten und die Machtübergabe verhindert.
Bei Russland-Aktuell
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Nach langen Verhandlungen unter Vermittlung des Kremls trat schliesslich der amtierende Präsident Eduard Kokoity doch zurück und Dschiojewa war mit Neuwahlen einverstanden, die am 25.März stattfinden sollten.

Ende Januar erklärte Dschiojewa, das Abkommen werde von den Behörden nicht eingehalten. Es gebe Repressionen gegen ihre Anhänger. Darum werde sie selbst sich am 10.Februar als Präsidentin Südossetiens einsetzen.

Behördensprecher in Zchinwali hatten daraufhin erklärt, sie würden eine solche illegale Amtsübernahme auf keinen Fall zulassen.



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jich 11.02.2012 - 11:46

Wieso zweifeln Sie das erste Wahlergebnis, bei dem Frau Dschiojewa gewonnen hatte an?

Wo und wann habe ich das gemacht?


>Wen halten Sie für
>vertrauenswürdiger Frau
>Dschiojewa oder Eduard Kokoiti?
Da ich weder die Politk, noch das Wahlprogramm von Dschiojewa kenne, würde ich sagen, dass ich Koikoty mehr traue, alleine weil er das Land schon regiert hat.
Jedoch ist er soweit ich weiß nicht bei der Wahl angetreten, weswegen ich die Frage für fehl am Platze halte.

>Hier wurde ein bestimmtes
>Wahlergebnis erwartet und als
>anders gewählt wurde
>begannen die Repressionen.
Wobei wir schon wieder bei unbewiesenen Spekulationen angekommen sind.


xy 10.02.2012 - 21:36

auspacken

natürlich weiß ich auch nicht mehr als Sie. Im Artikel steht \"Sonderpolizei und Geheimdiensteinheiten\". Meißtens geben die ja keine Pressekonferenzen und erklären haarklein ihre Aktionen.
Wieso zweifeln Sie das erste Wahlergebnis, bei dem Frau Dschiojewa gewonnen hatte an?
Wen halten Sie für vertrauenswürdiger Frau Dschiojewa oder Eduard Kokoiti?
Hier wurde ein bestimmtes Wahlergebnis erwartet und als anders gewählt wurde begannen die Repressionen.


jich 10.02.2012 - 19:31

xy

Ausgezeichnet. Sie wissen anscheinend wieder mehr als im Artikel steht. Dann packen Sie doch mal aus: Wieso war ´Geheimpolizei´ bei ihr und auf wessen Befehl? Wer genau hat die geschlagen? Woher weiß man das und woher weiß man, dass ´Geheimpolizei´ schweigt?
Und wenn Sie die Existenz der ´false flag´ Attacken leugnen wollen, dann stöbern Sie mal in der deutschen Geschichte nach: War das nicht damals ein Kommunist, der das Reichsgebäude in Brand gesetzt hat oder steckte Hitler dahinter? Waren es damals die polnischen Grenzwächter, die damals die Ursache waren, dass ´zurückgeschossen´ werden musste?


xy 10.02.2012 - 17:36

spekulieren

ja es ist schon eine Zumutung. Erst läßt die sich gewonnene Wahl klauen und dann auch noch eine mit dem Gewehrkolben verpassen, wahrscheinlich um sich vor der Westpresse als \"Opfer\" feiern zu lassen. Ja und wenn die Geheimpolizei nicht alle Einzelheiten bekannt gibt ist das schon verdächtig. Die hat sich doch selbst geschlagen.


jich 10.02.2012 - 15:58

einen Schlag mit dem Kolben einer Maschinenpistole auf den Kopf erhalten und war zusammengebrochen, als Sonderpolizei und Geheimdiensteinheiten ihr Wahlkampfbüro in Zchinwali stürmten.

Ehem, gibts da keine genaueren Einzelheiten? Warum war die Sonderpolizei bei ihr? Auf wessen Befehl wurde sie zu ihr geschickt? \\r\\nAber wen interessieren schon solch unwichtige Kleinigkeiten! Stattdessen nutzt man die restlichen 70% des Artikels zum Spekulieren und indirektem Anschuldigen vom Kreml und dem quasi-unterstehenden Regime.


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