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| Der internationale Skizirkus gastiert erstmals in Krasnaja Poljana bei Sotschi. (Foto: snowbd.ru) | |
Freitag, 10.02.2012
Sotschi-2014: Ski-Weltcup als erste Bewährungsprobe
Sotschi. An diesem Wochenende ist der internationale Skizirkus erstmals in Krasnaja Poljana zum Weltcup zu Gast. Die Olympia-Trasse ist fertig, aber an den anderen Kampfstätten wird pausenlos und bei Tag und Nacht gebaut.
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Für das künftige alpine Skizentrum Rosa Chutor, gebaut im Staatsauftrag von Oligarch Wladimir Potanin, wird es in diesen Tagen zum ersten Mal richtig ernst. Nachdem im letzten Winter eine Etappe im Eurocup, also der alpinen „zweiten Liga“, hier ausgetragen wurde, gehen jetzt die internationalen Spitzenstars an den Start.
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Gutes Wetter erwartet Als erste erproben die Herren die Piste: Samstag tragen sie eine Abfahrt und Sonntag eine Super-Kombination aus. Die Kombination ist übrigens die letzte der Saison; sie endet mit der Verleihung der ersten Kristallkugel dieses Winters für den Weltcupgewinner.
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Die Damen kommen am nächsten Wochenende mit dem gleichen Programm. Obwohl es in Südrussland im Moment ungewöhnlich kalt ist, erwarten die Veranstalter in Sotschi annehmbare Wetterbedingungen für die Wettbewerbe dieses Wochenendes. Am Donnerstag war aber der zweite Trainingslauf wegen Nebels abgebrochen worden.
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Athleten sind gespannt Etwa 70 Athleten sind nach Krasnaja Poljana gekommen, darunter auch das amerikanische Ski-Ass Bode Miller. Im russischen Fernsehen sagte er am Freitag: „Das ist eine der besten Strecken, die ich persönlich gefahren bin.“
Der Kanadier Erik Guay betont, dass die Chancen hier für alle gleich sind, weil keiner vorher die Strecke gefahren ist: „Alle werden sich eingewöhnen müssen, weil hier noch keiner gefahren ist“, zitiert ihn die Zeitung „Wsgljad“.
Empfangen wurde der Ski-Tross in Krasnaja Poljana von einer Folkloregruppe in bunten russischen Trachten – mit Gesang und dem traditionellen Brot und Salz. Eine angenehme Überraschung ist das gerade vor zwei Wochen fertiggestellte Luxushotel, in dem fast alle Teilnehmer wohnen.
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Krasnaja Poljana ist olympiareif - die anderen Baustellen noch nicht Krasnaja Poljana hat sich herausgeputzt, aber die Hektik, die auf den anderen Olympia-Baustellen herrscht, bleibt auch den Aktiven dieses Wochenendes nicht verborgen. Überall wird gebaggert und gebaut – 24 Stunden am Tag. Bis Februar 2014, wenn die Olympischen Spiele beginnen, bleibt noch jede Menge Arbeit.
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Unlängst hatte Russlands Präsident Dmitri Medwedew die schleppend vorangehenden Arbeiten bemängelt. Der Rechnungshof beklagte die horrende Korruption. Es ist also insgesamt rund um Sotschi längst nicht alles so sorglos, wie es den ersten Gästen von Krasnaja Poljana vermittelt wird.
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Auffällig sind in Krasnaja Poljana jedenfalls die rigiden Sicherheits-bestimmungen. Vom Hotel bis zur Piste gibt es ein halbes Dutzend Kontrollen.
Das Instabilität im Nord-Kaukasus jenseits der Bergkette macht den Veranstaltern offensichtlich doch Sorgen.
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