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Mittwoch, 08.02.2012
Nächste Pro-und Anti-Putin-Demos nicht mehr weit
Moskau. Anhänger und Gegner von Wladimir Putin rüsten sich zu den nächsten Aktionen. Am 26. Februar gehen wieder beide Gruppen auf die Straße. Eine neue Internetgruppe plant einen Flashmob auf dem Moskauer Gartenring.
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Die sich als „unpolitisch“ deklarierende Wählerliga möchte am 26. Februar die Protestkundgebung in Moskau zu einem Volksfest machen; eine Losung lautet: „Mit positiven Emotionen und ohne Politiker auf die Straße“. Man wolle die Butterwoche mit „ehrlichen Pfannkuchen“ und „ehrlichem Tee“ feiern, heißt es auf der Seite der Organisatoren.
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Sergej Udalzow von der radikalen Opposition ist dagegen der Meinung, man solle „die Menschen nicht mit Protestaktionen überlasten“. Es werde nach den Präsidentenwahlen noch viele Gelegenheiten geben, um auf die Straße zu gehen.
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Die Petersburger Putin-Anhängerschaft will dagegen schon am 18. Februar demonstrieren. Dazu wurde der Schlossplatz beantragt, und der wird wahrscheinlich auch genehmigt, schreibt das Petersburger Internetportal Fontanka.ru. Angemeldet wurden 10.000 Teilnehmer, kommen werden wohl wesentlich mehr.
In Moskau soll es am 11. und 18. Februar kleinere Unterstützungsmeetings für Putin geben. Eine Großkundgebung ist für den 25. Februar geplant. Daran sollen auch Delegationen aus anderen russischen Regionen teilnehmen.
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Etwa ganz Besonderes hat sich die neue Internet-Community „Net VV“ ausgedacht. Sie plant einen Flashmob auf dem Moskauer Gartenring. Auf beiden Straßenseiten sollen sich 500 Aktivisten im Abstand von 20 Metern aufreihen und den Daumen raushalten, als wollten sie trampen.
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Wenn ein Auto hält, wollen sie dem Fahrer sagen: „Wir fahren nirgendwo hin, wir stimmen für Putin!“ Laut der Organisatoren soll dies „eine fröhliche Aktion ohne schweren politischen Hintergrund“ werden.
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