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| Der 72 Jahre alte Magomed Tschachkijew brachte zwei Monate in der Gewalt von Kidnappern zu (foto: gzt.ru/newsru) | |
Dienstag, 02.05.2006
Präsidenten-Schwiegervater aus Geiselhaft befreit
St. Petersburg. Gestern kam in Inguschetien der vor zwei Monaten entführte Schwiegervater des Republik-Präsidenten Murat Sjasikow frei. Der 72 Jahre alte Magomed Tschachkijew war am 27. Februar verschleppt worden.
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Zu der Entführung bekannte sich einen Monat später später eine islamische Untergrundgruppe, die im Austausch für das Leben der Geisel den Rücktritt der beiden prominenten Schwiegersöhne Tschachkijews forderte: Dabei handelte es sich neben dem inguschetischen Präsidenten Sjasikow auch um den obersten Staatsanwalt der kleinen Kaukasus-Republik, Machmud Ali Kalimatow.
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Einige Täter wurden verhaftet
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Nach Angaben der Behörden kam Tschachkijew am 1. Mai im inguschetischen Bergland nahe der Grenze zu Tschetschenien ohne Gegenleistungen an seine Entführer frei. Einige Tatverdächtige seien verhaftet worden. „Auf diese Weise Druck auf mich oder die staatlichen Behörden auszuüben, ist unmöglich“, soll Tschachkijew nach seiner Befreiung gesagt haben, meldet Itar-Tass.
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Geisel spricht von Freilassung und nicht Befreiung
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Bei dem angeblichen „Sondereinsatz“ zur Befreiung der Geisel fielen keine Schüsse, meldete NTW. Manchmal verbergen die Behörden im Kaukasus hinter dieser Formulierung auch die Befreiung einer Geisel auf dem Verhandlungsweg oder weil die Entführer merken, dass man ihnen auf der Spur ist. „Ich denke, sie kamen zum Schluss, dass es leichter ist, mich freizulassen als weiter festzuhalten“, sagte die Ex-Geisel dann auch in einem Interview für den 1. Kanal.
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Tschachkijews Gesundheitszustand sei befriedigend, so das Innenministerium. Nach einer notwendigen medizinischen Behandlung werde er seine Arbeit als Abgeordneter im Parlament Inguschetiens alsbald wieder aufnehmen können.
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(ld/.rufo)
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