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| Wladimir Putin stellt sich morgen den Fragen aus der russischen Bevlkerung. Foto: tv | |
Mittwoch, 03.12.2008
Premier Putin spricht morgen mit dem Volk
Moskau. Am Donnerstag ab 12 Uhr Moskauer Zeit wird der russische Premierminister Fragen aus der Bevölkerung beantworten. Das Spektakel wird von zwei Fernsehkanälen und zwei Radiosendern übertragen.
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Das Format ist nicht neu – in seiner Zeit als Präsident hatte Wladimir Putin jedes Jahr den offenen Dialog mit der Bevölkerung gesucht. Im letzten Jahr war dabei mit drei Stunden und sechs Minuten, in denen 69 Fragen zur Sprache kamen, ein Rekord aufgestellt worden.
Das Ganze findet im Rahmen einer Konferenz der Bürgerbüros von Putins Partei „Einiges Russland“ im Moskauer Gostiny Dwor statt. Direkt angeschlossen werden Dutzende russische Städte sein. Dass auch Südossetien und Abchasien zugeschaltet werden sollen, wurde inzwischen dementiert.
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Brennende Fragen: Hypotheken und Benzinpreise
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Noch gegen Ende seiner Amtszeit als Präsident Russlands hatte Putin versprochen, die Bürgerstunde im Live-Format fortzusetzen, „wenn er denn das Amt als Premierminister bekommt“. Wer hätte je daran gezweifelt? Der einzige Unterschied zu früher: Jetzt tritt Putin als Premier und als Parteiführer auf.
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Am Charakter der Fragen wird dies kaum viel ändern. Die Bürger bewegen Probleme auf dem Kommunalsektor, soziale Vergünstigungen, die anstehende Militärreform. Im Zusammenhang mit der weltweiten Finanzkrise sorgen sich viele um die Zukunft der Wohnungsbauhypotheken und die wachsenden Benzinpreise.
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