Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
Russland-Aktuell zur Startseite machen


Oktoberrevolution vor dem Aus

Moskau. Die Duma könnte schon bald den 7. November aus dem Feiertagskalender streichen. Zu Sowjetzeiten gab es an diesem Tag eine große Militärparade zu Ehren der Oktoberrevolution und auch in Russland war der in „Tag der Eintracht und Versöhnung“ umbenannte Feiertag frei. Nun wollen ihn die Abgeordneten gegen den 4. November eintauschen, dem Tag als Russland die polnischen Eroberer 1612 aus dem Land jagte.

Der Feiertag könnte den für deutsche Ohren bekannten Namen „Tag der nationalen Einheit“ tragen. Für Russland hat er allerdings wirklich eine hohe Bedeutung, leitete er doch das Ende der "Smuta" - der Zeit der Wirren - ein.

Ein russisches Volksheer jagte die Polen aus dem Kreml. Anschließend übernahmen die Romanows die Macht in Russland und herrschten 300 Jahre lang. Die Dynastie ging erst 1917 zu Ende.

Bei Russland-Aktuell
• Oktoberrevolution, Eintracht oder Tag der Presse (06.11.2002)
• Oktoberrevolution in Russland nach wie vor populär (06.11.2002)
• Gleichgültigkeit gegenüber Oktoberrevolution (07.11.2003)
• Das Ewige Feuer kehrt auf das Marsfeld zurück (14.11.2003)

Neujahrsferien statt Demo für Oktoberrevolution



Die Chefs der drei Duma-Fraktionen Einiges Russland, LDPR und Rodina sprachen sich dafür aus, daneben noch eine ganze Reihe von Feiertagen umzuverlegen. So soll das Neujahrsfest bis zum 5. Januar dauern. Bislang feierten die Russen „nur“ bis einschließlich 2. Januar den Beginn des neuen Jahres.

Der Verfassungstag am 12. Dezember soll abgeschafft werden. Als Ersatz dafür soll die „Geburt der Staatsduma“ mit einem neuen Feiertag geehrt werden. Den Verfassungstag hatte Ex-Präsident Boris Jelzin nach seinem Sieg gegen das aufständische Parlament und der Inkraftsetzung einer neuen Verfassung eingeführt.

(ab/.rufo)


Artikel versenden Druckversion





nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Montag, 27.09.2004
Zurück zur Hauptseite







Wachwechsel vor dem Lenin-Mausoleum (Foto: Archiv/.rufo)
Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>


Schnell gefunden
Neues aus dem Kreml

Die Top-Themen
Kommentar
Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Moskau
Parken: Moskaus Lizenz zum Gelddrucken
Kopf der Woche
Moskauer Polizei jagt Baulöwen nach vier Morden
Kaliningrad
Pech für Kaliningrader Glücksspielbetreiber
Thema der Woche
Russland in Syrien: Imagekorrektur per Krieg gegen IS
St.Petersburg
Ermordete Zarenkinder werden in St. Petersburg beigesetzt

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.sotschi.ru
www.wladiwostok.ru, www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.zeit.ru