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| Es werden 150.000 Besucher bei der Buchmesse erwartet. Noch ist zumindest kein Gedränge | |
Freitag, 07.09.2007
20. Moskauer Buchmesse nimmt China ins Visier
Moskau. Vom 5. – 10. September läuft die 20. Internationale Moskauer Buchmesse im Allrussischen Ausstellungszentrum (früher WDNCh). Autoren aus 50 Ländern stellen sich vor. Im Mittelpunkt steht China.
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Die erste Buchmesse in Moskau fand bereits 1977 statt. Doch erst seit 20 Jahren wird die Veranstaltung regelmäßig einmal pro Jahr durchgeführt. In diesem Jahr sind mehr als 2.500 Aussteller aus etwa 50 Ländern dabei, u.a. aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Israel, Australien und den USA.
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Schriftsteller geben sich Stelldichein auf Buchmesse
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Außerdem werden mehrere bekannte Schriftsteller erwartet. Neben Wassili Aksjonow („Auf halbem Weg zum Mond“) und dem in Russland derzeit sehr populären Verfasser historischer Romane, Edward Radsinski, ist auch der in München lebende Wladimir Woinowitsch auf der Messe zu Gast.
Präsentiert werden auf dem 32.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände über 150.000 Bücher. Unter der Losung „Lies doch!“ wird in zwei Pavillons Kinderliteratur vorgestellt. Die Veranstalter hoffen auf 150.000 Besucher.
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China als Ehrengast
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Ehrengast der Buchmesse ist China. Dies hängt mit dem derzeit in Russland begangenen Jahr der chinesischen Kultur zusammen. Für russische Leser ist chinesische Literatur allerdings bislang noch eine absolute terra incognito. Kaum jemand kann überhaupt einen chinesischen zeitgenössischen Autoren nennen. (Mao einmal ausgenommen)
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Um diese Bildungslücke zu schließen, werden nicht nur 8.000 Bücher aus dem Reich der Mitte vorgestellt. Es sind auch 20 chinesische Schriftsteller nach Moskau gereist. In Gesprächen am Runden Tisch sollen sie dem russischen Leser einen Eindruck von der chinesischen Literatur vermitteln.
(sg/.rufo/Moskau)
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