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Donnerstag, 22.02.2007
Aeroflot entscheidet sich für Airbus und gegen Boeing
Moskau. Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot hat ihre Wahl zwischen Boeing und Airbus getroffen. Aeroflot wird 37 Airbus-Maschinen für etwa 3,5 Mrd. USD (2,7 Mrd. Euro) kaufen. Die Lieferungen sollen 2008 beginnen.
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Über ein Jahr hatte Aeroflot mit der Entscheidung gezögert. Während das Management den amerikanischen Flugzeughersteller Boeing bevorzugte, wollte der Staat als Hauptaktionär den Lieferauftrag an den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS vergeben. Nun ist der Streit zugunsten der Europäer entschieden. Die Verhandlungen mitBoeing wurden abgebrochen. Experten bezeichnen den Entschluss als politische Lösung, schließlich gehören fünf Prozent der EADS-Aktien der staatlichen Wneschtorgbank.
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Geliefert werden sollen nach derzeitigem Stand 15 Maschinen des Typs A-330 und 22 Flugzeuge vom Typ A-350. „Die Verhandlungen mit Airbus sind im Endstadium, der Konzern hat die maximal nächsten Lieferfristen vorgeschlagen und obwohl Aeroflot die Flugzeuge noch früher braucht, begreift das Management, dass der Flugzeugbauer kein besseres Angebot mehr machen kann“, sagte ein Aeroflot-Sprecher zu Interfax.
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Die Lieferung der A-330 soll Ende 2008 beginnen, ab Ende 2014 werden diese Flugzeuge dann vom Typ A-350 abgelöst. Gerade die Verzögerungen beim Bau des Airbus A-350 waren lange Zeit ein Hinderungsgrund für die Unterzeichnung eines Vertrags. Nun soll der A-330 als Zwischenlösung eingesetzt werden. Zudem will Aeroflot noch in diesem Jahr mit dem Kauf gebrauchter A-330-Maschinen beginnen.
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(ab/.rufo)
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