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Mittwoch, 30.01.2008
Affekt-Mord: Stadtparlament stellt sich hinter den Boxer
St. Petersburg. Das Petersburger Stadtparlament fordert eine gerichtsmedizinisch-psychiatrische Untersuchung des Boxers, der den Vergewaltiger seines Stiefsohnes erschlug. Eine entsprechende Entschließung wurde in erster Lesung verabschiedet, nach allfälligen Korrekturen soll sie noch heute ergehen.
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Die Medienberichte über den 30-jährigen Boxer Alexander Kusnezow hätten die „höchsten Gefühle der Menschen bewegt, die Liebe zu den Kindern“, so die Abgeordneten.
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Kusnezow erschlug in der Neujahrsnacht einen 20-jährigen Pädophilen, den er im Treppenhaus beim Vergewaltigen seines achtjährigen Stiefsohnes antraf.
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Diese Tat können als Selbstjustiz gewertet werden, was entsprechend streng bestraft werden müsse, so die Parlamentarier. Wenn man das Fernsehinterview mit ihm betrachte, entstehe aber der Eindruck, dass es sich um eine Tat im Affekt gehandelt habe.
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Ein psychiatrisches Gutachten könne deshalb bei dem anstehenden Prozess eine Schlüsselrolle spielen. (ld/.rufo/St.Petersburg)
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