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Mittwoch, 19.07.2006
Bürgerkammer bittet Fradkow um Alkohol für Russland
Moskau. In einem offenen Brief haben 37 Mitglieder der von Präsident Putin ins Leben gerufenen Bürgerkammer Premier Fradkow darum gebeten, Maßnahmen gegen das derzeitige Alkoholdefizit in Russland zu ergreifen. Dies sei im Interesse der russischen Bürger, versicherten die Unterzeichner.
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Die vorliegende Erklärung repräsentiere "allein die Interessen der russischen Bürger,d.h. die Interessen der Verbraucher, die schon seit einigen Wochen in den Geschäften praktisch leere Regale in der Weinabteilung sehen als ob uns eine Zeitmaschine zurück in die 90er des letzten Jahrhunderts versetzt habe", schreiben die Verfasser des Briefes.
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Seit Anfang des Jahres müssen Spirituosen-Hersteller ihre Ware mit neuen Akzise-Marken kennzeichnen. Damit soll illegalen Schwarzbrennereien, die ihre Spirituosen nicht versteuern, der Boden unter den Füßen entzogen werden.
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Da es aber mit der Einführung der neuen Akzise-Marken bis heute technische Probleme gibt, können auch legale Wein- und Wodka-Händler die Geschäfte nicht mehr oder nur eingeschränkt beliefern. Daher herrscht seit Monaten ein Alkohol-Defizit in russischen Geschäften
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(ab/.rufo)
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