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Freitag, 21.03.2008
Fünf Jahre nach dem Gletschersturz: Autowrack gefunden
Wladikawkas. Im nordossetischen Karmadon-Tal ist ein Autowrack mit menschlichen Überresten gefunden worden. Es dürfte sich um Opfer des katastrophalen Gletschersturzes handeln, der im September 2002 das ganze Tal verwüstete. 110 Menschen werden seither vermisst.
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Prominentestes Opfer der Naturkatastrophe war der Schauspieler und Jungregisseur Sergej Bodrow jr., der samt seines Filmteam verschwand, das zu diesem Zeitpunkt dort einen Spielfilm drehte.
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Von den 127 Todesopfern in dem Bergtal wurden nur 17 geborgen, alle anderen wurden von den gewaltigen Eis- und Geröllmassen verschluckt, die auf 30 Kilometer Länge durch das Tal rasten.
Bei dem bei Arbeiten zur Verlegung einer Wasserleitung gefundenen Auto handelt es sich nach widersprüchlichen Angaben um die Überreste eines Lada oder Moskwitsch. Im Innern seien einige Kleider- und Körperüberreste gefunden worden, berichteten die dortigen Behörden.
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Wie ein Polizeisprecher erklärte, wurden auch in den vergangenen Jahren immer wieder einmal Leichenteile in dem Katastrophengebiet gefunden - letztes Jahr etwa ein Männerschädel, der vom Flußwasser aus der mächtigen Geröllhalde gewaschen wurde.
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Eine Identifizierung von Karmadon-Opfern sei aber bislang noch nie möglich gewesen.
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