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Dienstag, 07.02.2006
Grosny: Dänische NGO unter Vorwand verboten
Die tschetschenische Regierung hat dem „Dänischen Rat für Flüchtlinge“ die Arbeit in der Kaukasusrepublik untersagt. Als Begründung wurden Sicherheitsbedenken wegen der unter Moslems aufgrund der Mohammed-Karikaturen herrschenden anti-dänischen Stimmung angeführt.
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Der stellvertretende Regierungs-Chef Tschetscheniens, Chalid Wajchanow, teilte dem Büro der dänischen Hilfsorganisation mit, dass man es „aus Gründen der Gewährleistung einer Sicherheitsgarantie für die Mitarbeiter Ihrer humanitären Mission eine Einstellung ihrer Aktivitäten auf dem Gebiet der Tschetschenischen Republik“ für angemessen halte.
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Damit setzte die Republikführung die gestrige Ankündigung des gegenwärtig die Geschäfte führenden, mächtigen Vize-Regierungschefs Ramsan Kadyrow in die Tat um, „alles Dänische“ aus Tschetschenien zu verbannen .
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Kadyrow hatte dies allerdings nicht mit Sicherheitsbedenken, sondern mit der moslemischen Empörung über die in Dänemark entstandenen und veröffentlichten Karikaturen begründet.
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(ld/.rufo)
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