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Dienstag, 05.02.2008
Inflation in Russland steigt, Essen wird teurer
Moskau. Im Monat Januar lag die Inflation nach Angaben des russischen Statistikamtes bei 2,3 Prozent. Damit übertraf das Preiswachstum die Prognosen der Experten. Vor allem Lebensmittel wurden teurer.
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Finanzexperten hatten im Vorfeld der veröffentlichten Zahlen mit einer Inflation von 2,1 Prozent gerechnet. Mit 2,3 Prozent lag die tatsächliche Inflation noch über den Erwartungen.
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Schuld daran sind vor allem gestiegene Lebensmittelpreise. Trotz des von der Regierung verhängten Moratoriums auf Preissteigerungen bei Lebensmitteln stiegen die Preise in dem Sektor um 4,3 Prozent. Nach den Präsidentschaftswahlen wird das Moratorium sogar ganz aufgehoben.
Damit scheint das Inflationsziel 2008 in Gefahr. Zentralbankchef Sergej Ignatjew wollte die Inflation in diesem Jahr bei etwa 8,5 Prozent halten. Skeptiker, darunter der ehemalige Wirtschaftsminister German Gref, zweifeln diese Prognose jedoch bereits jetzt an.
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Bereits im vergangenen Jahr hatte die Zentralbank das Inflationsziel deutlich verpasst. Am Jahresende lag die Inflation bei zwölf Prozent. Damit stiegen die Preise 2007 erstmals in der Amtszeit Putins stärker als im Vorjahr.
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