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Freitag, 10.08.2007
Kadyrow von Lebensversicherern betrogen
Grosny. Der Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, ist offensichtlich Opfer von Versicherungsbetrügern geworden. Kadyrow soll mindestens 150.000 USD in eine Lebensversicherung investiert haben. Doch die Betrüger verschwanden mit dem Geld.
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Die Polizei nahm im November letzten Jahres eine Betrügerbande fest, die mit dem Versprechen satter Dividenden insgesamt 1 Mrd. USD eingesammelt hatte. Unter den beschlagnahmten Papieren fanden die Ermittler auch einen Vertrag mit Ramsan Kadyrow, berichtet die Tageszeitung „Kommersant“ nun.
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Kadyrow wurden offenbar 20 – 30 Prozent jährliche Dividende und die Auszahlung des Geldes durch eine Schweizer Versicherungsfirma versprochen. So zahlte der 30jährige Präsident mindestens 150.000 USD ein. Anderen Angaben zufolge sollen es sogar wesentlich mehr Gelder gewesen sein, da er verschiedene Summen über Mittelsmänner übergab.
Obwohl Kadyrow jede Verwicklung in den Betrugsfall abstreitet und offiziell keine Ansprüche gegen die Betrüger erhebt, versucht die tschetschenische Regierung einen der Betrüger nach Tschetschenien überführen zu lassen. Dies scheitert bislang am Widerstand der dagestanischen Behörden, da die Betrüger u.a. auch in der Nachbarrepublik aktiv waren und derzeit dort in Untersuchungshaft sitzen.
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Die Frage, woher Kadyrow 150.000 USD für die Bezahlung einer Versicherungspolice hat, hat bislang keiner der Ermittler gestellt.
(ab/.rufo/Moskau)
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