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Donnerstag, 20.03.2008
Kaliningrad: Königsberger „Prussia“-Bücher ausgestellt
Kaliningrad. Im Museum für Geschichte und Kunst werden seit Mittwoch restaurierte Inventarbücher der legendären Königsberger Prussia-Sammlung ausgestellt. Die einzigartigen Dokumente geben Auskunft über verlorene Funde.
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Die selbst schon historischen Inventarbücher des ehemaligen Königsberger Museums „Prussia“ waren von polnischen Restauratoren wieder hergestellt und im Februar dem Kaliningrader Museum für Geschichte und Kunst übergeben worden. Ein Jahr lang hatten Experten des Staatlichen Archivs der Stadt Olsztyn mit Unterstützung des Kulturministeriums Polens an der Restauration gearbeitet.
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Die Dokumente beinhalten Beschreibungen von archäologischen Gegenständen der Sammlung des Königsberger Schlosses - dem wertvollsten Teil der legendären Prussia-Sammlung, die nach dem zweiten Weltkrieg lange als verschollen galt.
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Erst bei Ausgrabungen in den Jahren 1999 und 2000 hatten Kaliningrader Archäologen in einem Fort am Stadtrand Exponate gefunden, die mit Hilfe der ZEIT-Stiftung restauriert wurden und sich heute im Kaliningrader Museum für Geschichte und Kunst befinden.
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Das Königsberger Museum „Prussia“ war einst eins der wichtigsten archäologischen Museen in Europa mit rund 240.000 Exponaten aus Stein, Eisen, Gold, Silber, Bronze, Bernstein und Ton. Große Teile der Prussia-Sammlung befinden sich heute in Museen in Berlin und in Olsztyn. (sl/.rufo/Kaliningrad)
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