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Freitag, 31.08.2007
Kremljugend als Umweltsünder im Naturschutzgebiet
Twer. In einem großen Sommerlager am Ufer des Sees Seliger im Gebiet Twer sammelte sich im Juli die Kremljugend "Naschi", um sich auf die kommenden Wahlen einzuschwören. Hinterlassen haben sie in dem Naturschutzgebiet einen Haufen Müll.
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Über einen Monat lagen leere Flaschen, angebrochene Lebensmittel und Pakete von Broschüren über die "souveräne Demokratie" herum, ehe sie nach einer Vielzahl von Klagen von Anwohnern und Touristen beseitigt wurden.
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"Wenn die Rede von der Erziehung der Jugend ist, wie kann man sie dann nach der Methode "rumsauen und abhauen" erziehen", klagte selbst der stellvertretende Chef der Umweltaufsichtsbehörde, Oleg Mitwol. Die Regionalverwaltung musste schließlich in einem mehrtätigen Einsatz die Folgen des Lagers beseitigen.
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Die "Naschisten" dementieren freilich alle Umweltsünden. Die Pressesekretärin des Kreml-Jugendverbandes, Kristina Potuptschik, erklärte, dass der gesamte Müll von der Organisation bereits Anfang August entrümpelt worden sei. Nach Aussagen der "Naschisten" haben Provokateure den Müll dorthin gebracht, um ein schlechtes Licht auf die Organisation zu werfen.
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(ab/.rufo/Moskau)
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