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Freitag, 21.03.2008
Neuer „Kulturpalast“ in Moskau mit allen Schikanen
Moskau. Unter dem Patronat des Prinzen Michael von Kent soll in den kommenden fünf Jahren in Moskau ein „Kulturpalast“ hochgezogen werden. Das Gebäude im Stil des 19. Jahrhunderts soll neben dem Zentralen Künstlerhaus unweit des Moskwa-Ufers entstehen.
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Wie immer in Moskau sind die Pläne vermessen: Unter einem Dach wollen die Projekt-Verantwortlichen alle Kunstgattungen vereinen – von Bildender Kunst über Literatur bis zu Musik. Und nicht nur das: Natürlich soll alles höchst exklusiv und weltweit führend sein.
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Angebote auch für das Fußvolk Im Hauptgebäude soll es einen Saal für Konzerte, Theateraufführungen und Filmpremieren geben, Fassungsvermögen: 1.500 Personen. Ein zweiter, kleinerer Saal soll wegen seiner besonderen Akkustik sehr gut für Lesungen und im Empfänge geeignet sein, so die Planer.
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Weiterhin sehen die Entwürfe des „Kulturpalasts“ einen Ausstellungssaal für Exponate der Bildenden Kunst vor – dort sollen Wechselausstellungen unterkommen.
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Eine Bibliothek mit Raritäten und, laut russischen Medien, „eine der besten Geigen-Sammlungen weltweit“ sind ebenfalls geplant. Auf dem obersten Stockwerk des Kunst-Tempels soll eine Skulpturen-Auststellung Platz finden.
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Neu für Moskau: Bei aller Großmannssucht wurde auch an das Fußvolk gedacht und so wird es unter dem hochklassigen, hochpreisigen Restaurant im Erdgeschoss auch schlichte Lokale für einfache Menschen geben.
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Und wiederum nicht für das Fußvolk: Ganz unten gibt es eine Tiefgarage mit 288 Stellplätzen.
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