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Freitag, 17.08.2007
Polonium-Spuren im Litwinenko-Fall führen in Stripclub
London. Nach dem durch Polonium verursachten Tod des übergelaufenen FSB-Agenten Alexander Litwinenko hatte Scotland Yard an vier Orten Spuren des radioaktiven Elements gefunden. Lange wurden diese Orte geheimgehalten, nun berichtet die britische Times, dass eine der Spuren in ein Striplokal führt.
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Poloniumspuren wurden auf mehreren Sitzplätzen und Kissen des Clubs "Hey Jo" gefunden. Zudem fanden sich Spuren an den Türen zu den Extraräumen, in denen die Stripperinnen für bestimmte Klienten individuell "tanzen". Nach Angaben des Blattes ist der Stripclub besonders bei russischen Geschäftsleuten beliebt.
Der Club wurde inzwischen gründlich gereinigt. Einige Möbel wurden komplett entsorgt.
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Neben dem Striplokal wiesen noch ein marokkanisches Restaurant, Litwinenkos Mercedes und ein Londoner Taxi Poloniumspuren auf.
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Alexander Litwinenko starb am 23. November 2006 an den Folgen einer Poloniumvergiftung. Auf dem Totenbett beschuldigte er Russlands Präsident Wladimir Putin, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Scotland Yard verdächtigt den russischen Geschäftsmann Andrej Lugowoi, Litwinenko getötet zu haben und fordert dessen Auslieferung von Russland. In Moskau hingegen gilt der Exil-Oligarch Boris Beresowski als Hauptverdächtiger in dem Fall.
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(ab/.rufo/Moskau)
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