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Mittwoch, 12.03.2008
Putin diskutiert Schirinowski krankenhausreif
Moskau. LDPR-Führer Wladimir Schirinowski musste nach einem Streitgespräch mit Präsident Wladimir Putin wegen Herzproblemen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Dies geschah bei einem Treffen russischer Spitzenpolitiker mit Putin und dem neu gewählten Präsidenten Dmitri Medwedew.
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Wladimir Schirinowski soll dabei mir Wladimir Putin in einigen Fragen in Konflikt geraten sein. Wie die Zeitung „Twoi den“ unter Berufung auf Gesprächsteilnehmer berichtet, soll sich Schirinowski beispielsweise für die Schließung von Boulevardzeitungen ausgesprochen haben, da diese mit ihren häufigen Berichten über Scheidungen die Geburtenrate verringerten. Außerdem erklärte er, man müsse in Russland auf die Elite setzen und nicht auf Menschen aus einfachen Verhältnissen.
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Putin habe ziemlich heftig geantwortet und erklärt, er beabsichtige „nichts zu schließen“ und hinsichtlich Schirinowskis Elite-Dünkel erklärte er: „Ich komme schließlich selbst aus einer Arbeiterfamilie“. Der LDPR-Chef sei daraufhin „schrecklich anzusehen“ und sichtlich verschreckt gewesen.
Jawlinski bei Putin: Bewegung im Fall Resnik? An einem anschließenden Essen nahm zur Überraschung der Duma-Politiker auch der Parteichef von Jabloko, Grigori Jawlinski teil. Der liberale Politiker, dessen Partei nicht im Parlament sitzt, hatte zuvor ein Einzelgespräch mit Putin gehabt. Die Partei teilte anschließend mit, Putin habe sich für die Reformideen Jawlinksis interessiert.
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Außerdem sei der Fall des wegen einer angeblichen Schlägerei mit Polizisten verhafteten Petersburger Jabloko-Politikers Resnik besprochen worden. Putin habe angeblich versprochen, „die Sache aufzuklären“.
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