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Mittwoch, 09.04.2008
Thailand klagt Waffenhändler Viktor But nicht an
Bangkok. Thailand wird den dort verhafteten Russen Viktor But nicht vor ein eigenes Gericht stellen. Er bleibt aber wegen eines Auslieferungsbegehrens der USA weiterhin in Haft.
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Die thailändische Staatsanwaltschaft verzichtete heute darauf, selbst Beschuldigungen gegen But zu erheben, berichtete dessen Anwalt. Nach dieser Entscheidung wurde But aber sofort wieder verhaftet, da ein internationaler Haftbefehl aus den USA vorliegt.
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Die amerikanischen Ermittler haben nun 60 Tage Zeit, einen formellen Auslieferungsantrag zu stellen. But steht im Verdacht, mit einer von ihm betriebenen kleinen Fluggesellschaft die Konfliktparteien in zahlreichen regionalen Konflikten mit Waffen versorgt zu haben und dabei auch UN-Embargos gebrochen zu haben.
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Auch die russische Staatsanwaltschaft hatte nach der Festnahme Buts am 6. März in Thailand geprüft, ob sie selbst ein Auslieferungsbegehren stellen soll. Darauf wurde aber verzichtet, da in Russland gegen But nichts Belastendes vorliege.
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