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Freitag, 25.01.2008
Vor 250 Jahren: Russische Besetzung Königsbergs
Kaliningrad. Dieser Tage jährt sich der Beginn der russischen Besetzung Königsbergs zum 250. Mal. Das Museum für Geschichte und Kunst widmet diesem Ereignis eine besondere Ausstellung, die seit Donnerstag geöffnet ist.
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Schon einmal war Königsberg russisch: Am 22. Januar 1758 marschierte die russische Armee in Königsberg ein und leitete damit die vier Jahre währende russische Besetzungszeit unter Elisabeth II. ein. Diese Zeit gilt in der Geschichte der Stadt als kulturelle und gesellschaftliche Blütezeit.
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Die Ausstellung im Museum für Geschichte und Kunst zeigt nun speziell zu diesem Anlass Königsberger Bücher, Dokumente, Münzen und zwei Schlüssel, die aus der Zeit des siebenjährigen Krieges stammen.
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Die zwei ausgestellten Schlüssel sind der Höhepunkt der Ausstellung: Sie könnten die Schlüssel des Friedrichsburger Stadttores und der Pillauer Festung sein, die laut der Geschichtsschreibung die Einwohner Königsberg den Eroberern vor 250 Jahren übergaben. Mit Sicherheit kann das aber niemand sagen, sowie diese Zeit überhaupt noch weitgehend im Dunkel liegt.
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Wladimir Matwejew, stellvertretender Direktor der Ermitage in St. Petersburg und prominentester Besucher der Ausstellung, erklärte: „Das ist ein Thema, das der Forschung und Forschern bedarf. Je mehr wir über das Leben in Königsberg wissen werden, desto echter wird unser Leben hier, auf diesem Stück Erde“.
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