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Samstag, 11.10.2008
Zwölf Tote bei Erdbeben in Tschetschenien
Grosny. Tschetschenien und die umliegenden russischen Kaukasus-Republiken sind heute von heftigen Erdstößen erschüttert worden. Die Behörden berichten inzwischen von zwölf Todesfällen und über 100 Verletzten.
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Das Erdbeben der Stärke 6 ereignete sich zwischen 13.05 und 13.10 Uhr Moskauer Zeit. Das Epi-Zentrum lag etwa 65 Kilometer östlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny.
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Im Landkreis Kurtschaloi kam durch die Erdstöße auch ein russischer Soldat ums Leben, der auf seinem Posten von einer einstürzenden Wand erschlagen wurde. In Kurtschaloi wurde das Krankenhaus beschädigt, so dass die Patienten jetzt in Nachbargebäuden und Zelten behandelt werden.
Zahlreiche Tote und Verletzte werden auch aus dem Landkreisen Gudermes gemeldet. Insgesamt wurden bisher in Tschetschenien 110 Erdbeben-Opfer medizinisch behandelt.
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Schäden werden auch aus Grosny gemeldet, doch gibt es bislang keinen Überblick über deren Ausmaß. Republik-Präsident Ramsan Kadyrow setzte eine Sonderkommission der Regierung ein, die die Schäden erfassen und die Opfer unterstützen soll.
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Die Erdstöße waren im ganzen Kaukasus-Vorland von Wladikawkas bis Machatschkala deutlich zu spüren.
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