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| Bush und Saakaschwili bei ihrem gemeinsamen Auftritt auf dem Freiheitsplatz in Tiflis (Foto: newsru) | |
Donnerstag, 21.07.2005
Bush-Attentäter in Georgien verhaftet
Moskau. Mit einer Schießerei und einer Festnahme endete die Suche nach dem Mann, der versucht haben soll, George Bush bei dessen Georgien-Besuch zu töten. Der Anschlag misslang, weil die Granate nicht zündete.
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Am 10. Mai war der US-Präsident nach Tiflis gereist. Bei dem Auftritt von George Bush jr. auf dem Freiheitsplatz soll der 27-jährige Wladimir Arutjunow eine Granate in Richtung der Tribüne geworfen haben. Sicherheitsbeamte fanden die Bombe ca. 50 Meter von ihr entfernt in der Menschenmenge.
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„Granate zu weich gefallen”
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Die Granate habe nicht gezündet, weil sie zu weich gefallen sei, sagte ein FBI-Sprecher. Ein Mädchen habe die Bombe abbkommen. Wäre sie explodiert, hätte sie nicht nur US-Präsident George Bush und seinen georgischen Kollegen Michail Saakaschwili gefährdet, sondern auch viele Zuhörer. Insgesamt sollen bei Bushs Auftritt auf dem Freiheitsplatz über 100.000 Menschen dabei gewesen sein.
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Um den vermeintlichen Anschlag gab es zahlreiche widersprüchliche Angaben und Dementis. Anfangs hatte die georgische Polizei dementiert, dass es überhaupt einen Attentatsversuch gegeben habe. Dann wurde zwar die Existenz einer Granate zugegeben, dabei soll es sich jedoch lediglich um eine Übungsgranate gehandelt haben. Eine Woche nach dem Besuch Bushs teilte dann das FBI der Öffentlichkeit mit, dass die Granate scharf gewesen sei.
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Gemeinsame Suche nach dem Täter
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Zusammen mit den US-Ermittlern machten sich die georgischen Sicherheitskräfte auf die Suche nach dem Phantom-Attentäter. 150.000 Lari (knapp 70.000 Euro) wurden für Hinweise aus der Bevölkerung ausgesetzt. Das führte die Fahnder schließlich auf die Spur von Wladimir Arutjunow.
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Als ihn am Mittwoch Abend Spezialkräfte festnehmen wollten, kam es zu einer Schießerei. Arutjunow, der die Polizisten bemerkte, eröffnete das Feuer. Einer der Offiziere starb. Arutjunow wurde verletzt und dann festgenommen. Das Verhör soll in den nächsten Tagen Motiv und genauen Tathergang des Anschlagsversuchs klären.
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(ab/.rufo)
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