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Medwedew lässt sich in Wnukowo abtasten. Es piepste nicht. (Foto: newsru.com)
Medwedew lässt sich in Wnukowo abtasten. Es piepste nicht. (Foto: newsru.com)
Freitag, 11.02.2011

Flughafen/Bahnhof: Sicherheit und Potjomkinsche Dörfer

Moskau. Präsident Medwedew hat unangekündigt die Sicherheitsvorkehrungen in Wnukowo-1 inspiziert. Dort befand er alles in Ordnung. Am Kiewer Bahnhof traf er dagegen große Mängel an. Mehr Miliz soll die Objekte bewachen.

Dmitri Medwedew nutzte seinen Flug zu einer Sitzung des Präsidiums des Staatsrats in Ufa zu einer Inspektion am Moskauer Flughafen Wnukowo-1. Er ging durch den Metallrahmen am Eingang, ließ sich abtasten und in die Taschen gucken.

Seinem Beispiel folgten FSB-Chef Alexander Bortnikow, Verkehrsminister Igor Lewitin und Innenminister Raschid Nurgalijew.

Da kommt kein Mensch rein


Medwedew ist zufrieden mit den Sicherheitsmaßnahmen am Inlandsterminal von Wnukowo. „Hier ist alles in Ordnung“, sagte er. Es gäbe praktisch keine Stelle, wo ein Mensch hineinkomme, ohne durch die Metallrahmen zu müssen.

Und doch: An den Eingängen zum Flughafen sollten Medwedews Ansicht nach noch mehr Milizionäre stehen. Wnukowo kann also erst einmal aufatmen. Ganz im Gegensatz zum Kiewer Bahnhof, wo Medwedew am Donnerstag unerwartet auftauchte, um sich ein Bild von den Sicherheitsvorkehrungen zu machen.

Metro und Bahnhöfe: Potjomkin lässt grüßen


Dort gab es bis gestern keine Metallrahmen und kaum Miliz. Der russische Präsident war sehr verärgert über das, was er dort sah: Das Sicherheitsniveau sei „niedriger als niedrig“. Nach Medwedews Besuch wurden schnell zwei Metallrahmen aufgestellt, aber sie funktionierten weder gestern noch tun sie es heute.

Da erinnert frappant an Medwedews erste Inspektion gleich nach dem Terroranschlag am 24. Januar am Flughafen Domodedowo. An der Metrostation „Ochotny Rjad“ wurde ihm stolz Apparate gezeigt, die verdächtige Personen untersuchen sollen, allein die Dinger funktionierten nicht und wurden am Tag darauf abmontiert, wie russische Journalisten aufdeckten.

Herr Potjomkin lässt grüßen: Der Favorit von Zarin Katharina II. hatte seiner Herrin bei ihrer Reise auf die gerade einverleibte Krim blühendes Leben vorgegaukelt, das durch Attrappen und Dekorationen auf den Reiseweg der Kaiserin gezaubert wurde.

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Das „System Potjomkin“ klappt immer noch. Nur sind bis zur Sichthöhe aus einem Staatslimousinenfenster gestrichene Fassaden eines und die Sicherheit der Menschen vor Terroranschlägen etwas ganz anderes.

Umdenken tut not


Nach seiner unbefriedigenden Visite am Kiewer Bahnhof trommelte Medwedew seine Sicherheitschefs zu einer Krisensitzung zusammen. Die Arbeit der Miliz an Flughäfen und Bahnhöfen soll reorganisiert und die Zahl der Milizionäre dort erhöht werden. Und das nicht nur in Moskau, sondern auch in den Regionen.

„Leider wird bei uns immer alles wortwörtlich genommen. Wenn es einen Terroranschlag an einem Flughafen gab, werden alle an den Flughäfen aktiv und tun etwas; an anderen Orten wird dafür nichts getan“, empört sich Medwedew über den russischen Schlendrian.

Das ist gemein!


Ein Milizionär am Kiewer Bahnhof findet es derweil ungerecht, dass Medwedew ausgerechnet dort hingefahren ist. „Das ist gemein“, sagte er gegenüber einem Journalisten von RIA Novosti. „Hätten wir die Rahmen aufgestellt, wäre er zum Weißrussischen Bahnhof gefahren.“

Da würde es nämlich auch keine geben. „Wieso ist er überhaupt zu uns gekommen? Der Saustall ist überall, aber wir kriegen eine reingewürgt.“

„Gemein“ war auch, dass man Medwedew am Kasaner Bahnhof erwartet hatte. Dort war am Donnerstag jede Menge Miliz unterwegs, verdächtige Personen wurden kontrolliert, Obdachlose und Betrunkene wurden vor die Tür gesetzt.

Alles umsonst – Medwedew überlegte es sich anders. Wie es wohl heute um die Kontrollen am Kasaner Bahnhof bestellt ist? Medwedew kommt sicher nicht, er ist ja nach Ufa geflogen…



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