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| Genoß russische Gastfreundschaft während sechs Tagen: Mohammad Bager Solkadr. (Bild: Newsru.com) | |
Dienstag, 10.04.2007
Iranischer General besuchte heimlich Russland
Moskau. Der iranische Brigadegeneral Mohammad Bager Solkadr hat sich während sechs Tagen heimlich in Moskau zu Verhandlungen aufgehalten – gestern kehrte er nach Teheran zurück und gab dem Staatsfernsehen ein Interview.
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Dank dieser Sendung erfuhr die Welt von seiner geheimen Stippvisite in Russland. Laut Solkadr, der den Posten des stellvertretenden Innenministers inne hat und die Elite-Einheit der sogenannten „Islamische Revolutionsgarde“ befehligt, wurde er in Moskau sehr herzlich empfangen.
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Bei den Gesprächen sei es in erster Linie um die Regelung von Grenzformalitäten im russisch-iranischen Grenzverkehr auf dem Kaspischen Meer gegangen, erklärte er. Wer auf russischer Seite mit dem iranischen Gast verhandelte, ist nicht erwähnt worden.
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Heimliches Treffen könnte unerfreuliche Konsequenzen haben
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Das Bekanntwerden dieser Visite könnte für Russland negative politische Folgen haben. Zum einen können derartige heimliche Treffen die internationalen Stellung Russlands in der Irankrise zusätzlich belasten. Offiziell nimmt Russland im Konflikt um das iranische Atomprogramm eine abwartend-neutrale Position ein.
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Zum anderen schränkt die Uno-Resolution vom 24. März die außenpolitischen Möglichkeiten des Irans deutlich ein. Obschon das russische Außenministerium erklärt hat, bei den Verhandlungen sei es ausschließlich um Grenzfragen gegangen, könnte der Besuch als Bruch der Uno-Bestimmungen durch Russland bewertet werden. Dadurch würden insbesondere die russisch-amerikanischen Beziehungen belastet.
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Gestern hat Teheran mit der Erklärung, der Iran sei nun zur Urananreicherung im großen Stil fähig, für neuen Aufruhr gesorgt. Der Iran werde sich auf diesem Gebiet nicht bremsen lassen, erklärte Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
(eva/.rufo/. St. Petersburg)
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