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| Hört auf seinen toten Vater - und hat die anti-dänische Linie wieder aufgegeben: Ramsam Kadyrow (rechts) mit Hill-Robles (foto: NTW/rufo) | |
Montag, 27.02.2006
Kadyrow lässt dänische Flüchtlingshilfe wieder zu
St. Petersburg. Der amtierende tschetschenische Regierungs-Chef Ramsan Kadyrow nimmt das aufgrund des Karikaturen-Streits ausgesprochene Arbeitsverbot für den Dänischen Rat für Flüchtlingshilfe wieder zurück.
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Eine entsprechende Ankündigung machte er während des Besuchs des Europarats-Menschenrechtskommissar Alvaro Hill-Robles.
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Kreml gab Warnschuss in Richtung Kadyrow ab
Das "Hausverbot" für die dänischen Helfer in Tschetschenien hatte auch den Kreml auf den Plan gerufen: Die Präsidentenvertretung für Südrussland hatte die Staatsanwaltschaft mit einer Prüfung der Rechtmäßigkeit von Kadyrows Schritt beauftragt. Damit, so die Einschätzung in der russischen Presse, gab der Kreml zu verstehen, dass er nicht jede Eskapade Kadyrows zu dulden bereit ist.
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Kadyrow junior begründete seine Entscheidung wie so oft mit einem Hinweis auf seinen Vater, den ermordeten Ex-Präsidenten Achmad Kadyrow und nicht mit den politischen Umständen: „Herr Hill-Robles bat mich, diese Frage zu behandeln. Da er ein Freund meines Vaters war und viel für Tschetschenien getan hat, habe ich geantwortet, dass diese Frage in den nächsten ein-zwei Tagen gelöst wird“, sagte Kadyrow gestern.
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Verbot wurde mit Sicherheitsbedenken begründet
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Kadyrow hatte während des Höhepunkts der Erregung um die zuerst von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Mohammed-Karikaturen die Dänen pauschal als Provokatoren bezeichnet und erklärt, alles Dänische“ in Tschetschenien zu verbieten. Dies betraf in erster Linie die Arbeit der angesehenen Hilfsorganisation.
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Die tschetschenische Regierung formulierte anschließend das Arbeitsverbot für die Helfer mit der Begründung, deren Sicherheit sei in Gefahr, da aufgrund der aufgeheizten Stimmung unter den Moslems antidänische Übergriffe zu befüchten seien.
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Hill-Robles hatte bei seinem Besuch in Grosny unter anderem erklärt, dass er den Krieg als solchen in Tschetschenien für beendet halte.
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(ld/.rufo)
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