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| Russische Truppen während des Krieges um Südossetien (Foto: Archiv/.rufo) | |
Freitag, 24.04.2009
NATO-Manöver in Georgien: Russland setzt auf Dialog
Moskau. Trotz des NATO-Manövers in Georgien und der russischen Verstimmung darüber. Der Dialog zwischen Moskau und Brüssel wird fortgesetzt. Außenminister Lawrow fliegt zum NATO-Russland-Gipfel.
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Die "Partnerschaft für den Frieden" - zumindest in Russland stößt sie auf Widerstand, denn im Rahmen dieses Programms soll ein groß angelegtes NATO-Manöver in Georgien starten.
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Militärübung im Mai - Salz in alte Wunden 1.300 Soldaten aus 19 NATO-Staaten sollen sich daran beteiligen. Die erste Etappe der Übungen findet in Tiflis statt, die zweite im Gebiet der Militärbasis Wasiani. Zeitpunkt ist Mai/Juni.
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Ein Sprecher es amerikanischen Außenministeriums betonte, dass die Übungen mit Russland abgsprochen seien. "Die NATO hat die Manöver mit Russland monatelang erörtert, sie sind keine Überraschung und Russland weiß genau, welchem Zweck sie dienen", sagte er. Es gehe darum, Georgien den Standards der NATO anzunähern.
Scharfe Kritik aus Moskau Kritik hagelt es dennoch. Russlands NATO-Vertreter Dmitri Rogosin hatte gedroht, im Falle der Manöver, den gerade wieder begonnenen Dialog zur Militärallianz erneut einzufrieren.
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Selbst Präsident Dmitri Medwedew kritisierte die Militärübungen als "kurzsichtig und nicht partnerschaftlich." Sie werde nicht zur Annäherung an Russland beitragen und verschärfe die Lage im Kaukasus nur.
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Dialog wird fortgesetzt Das russische Außenministerium stellte aber nun sicher: Vorerst setzt Moskau auf Dialog. Außenminister Sergej Lawrow wird wie geplant zum NATO-Russland-Gipfel am 19. Mai reisen.
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Auf dem Gipfel soll auch ein Meinungsaustausch über den Kaukasuskrieg vom August 2008 stazzfinden. Es ist mit einer hitzigen Debatte zu rechnen.
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