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Montag, 12.07.2010
Russe opfert sich versehentlich bei heidnischem Ritual
Wologda. Sein Interesse für Brauchtum und Kulte der alten Slawen hat einem jungen Mann im Gebiet Wologda das Leben gekostet: Er bat einen Freund darum, ihn lebendig zu begraben. Doch auch mit Atemschlauch endete dies fatal.
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Wie die Ermittlungsbehörde des Gebietes mitteilt, wollten die beiden Männer in einem Waldgebiet bei Weliki Ustjug eine alte Kulthandlung nachvollziehen.
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Einer der beiden stieg in einen zuvor ausgehobenen Graben und bat seinen Mitstreiter, ihn komplett mit Erde zuzuschütten. Zuvor soll ihn der in die Grube steigende Okkultismus-Fan versichert haben, dass dies absolut ungefährlich sei - schließlich werde er durch einen Schlauch atmen können.
Als der Helfer nach anderthalb Stunden zurück kam und seinen Kameraden wieder ausgrub, fand er ihn tot vor. Die Obduktion ergab, dass der Mann umgekommen war, weil Hals, Brust und Bauch von der Erde zusammengedrückt worden waren - die übliche Todesursache bei Verschütteten.
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Gegenwärtig wird noch abgeklärt, ob in diesem Fall ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eröffnet wird.
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Auch im fernöstlichen Gebiet Primorje soll ein vier Jahre alter Junge bei einer Kulthandlung ums Leben gekommen sein. Dies berichtete die Agentur Vladnews unter Berufung auf Polizeiangaben.
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Die näheren Todesumstände des Kindes seien noch nicht abgeklärt. Es könne sich um eine Dämonen-austreibung oder ein schamanistisches Ritual gehandelt haben, hieß es.
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