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| Pipeline-Bauer Gerhard Schröder wurde von der Tallinner Führung ausgeladen (Foto: newsru) | |
Dienstag, 08.05.2007
Tallinn: Kein Treffen mit Gazprom-Mann Gerhard Schröder
Moskau. Der russisch-estnische „Denkmalsstreit“ könnte Folgen für den Gazprom-Konzern haben. Der estnische Regierungschef Andrus Ansip verweigerte dem Gazprom-Berater Gerhard Schröder ein für den 8. Mai geplantes Treffen.
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Bei dem Treffen sollte es um die Gaspipeline Nordstream gehen, die Gas aus Jamal nach Westeuropa fördern soll. Schröder wollte eine Verlagerung des durch die Meeresenge zwischen Finnland und den baltischen Staaten verlaufenden Teils der Pipeline verhandeln.
Das von Gazprom (Gasprom) geführte Pipeline-Konsortium möchte diesen Teil nicht durch finnische Hoheitsgewässer, sondern über den ebeneren Meeresboden in estnischen Hoheitsgewässern verlegen.
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„Nordstream“ steht unter Zeitdruck
Die Verlagerung in den estnischen Meeressektor würde den Bau beschleunigen. Und Gazprom steht unter Zeitdruck: Bereits am 1. Oktober 2010 soll die Pipeline teilweise in Betrieb genommen werden. Der Bau muss spätestens 2008 beginnen.
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Die estnische Regierung begründete ihre Ausladung Schröders mit dessen Kritik am Vorgehen Estlands im Denkmalstreit mit Russland. Schröder hatte gegenüber deutschen Medien kommentiert: „Es ist stil- und pietätlos, wie in Estland mit dem Gedenken an junge russische Soldaten umgegangen wird, die ihr Leben im Kampf mit dem Faschismus verloren haben.“
(cj/.rufo/Moskau)
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