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Russland Leserkommentare


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  • 12.07.2013 14:23   Holger Eekhof

    Evo Morales Leidtragender?

    Evo Morales empfindet sich selbst nicht als Leidtragenden der Snowden - Affäre ... irgendwie hat man ihm wohl vergessen mitzuteilen, das er dies zu sein hat.
    Evo Morales empfindet sich als Leidtragender einer außer Rand und Band geratenen US - Administration.
    Dies als Anmerkung.

    In der Realität wird sich Morales vermutlich ins Fäustchen lachen. Sieht man von der unmittelbaren Wirkung auf seine Reisepläne einmal ab, so könnte man ihm persönlich für diesen mehr als gelungenen Coup gratulieren. Und die Gegenpartei, nun, da bleibt eigentlich nur noch Mitleid - ein Individuum mit einem solchen Selbstzerstörungstrieb würde man vermutlich völlig zu Recht einweisen.

    Politik | Snowden bittet in Scheremetjewo zur Audienz
    03.07.2013 23:46   Holger Eekhof

    Putins kalte Füsse..

    Putins Angebot ist in keiner Form vergiftet, er darf bleiben, wenn er seine Arbeit einstellt, ich empfinde dies als ein großzügiges Angebot.

    Warum sollte er überhaupt bleiben dürfen, etwas fundamental neues hat er nicht geliefert, er hat Loyalität gegen kurzweiligen Ruhm eingetauscht...
    Das er damit in Russland keine wirklichen Freunde und Bewunderer finden wird, ist keine wirkliche Überraschung - ebenso wie die Heroisierung hierzulande.

    Und einem russischen Präsidenten vom Format Putins, der sehr wohl auch die vertrauensbildende Wirkung von Spionage und Gegenspionage kennt, dem der Spruch "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" hoffentlich genauso tief eingeimpft ist wie einem Obama oder einem Keqiang, dem hat ein Herr Snowden nun einmal nichts anderes zu bieten, als eine kleine humoristische Einlage.
    Er wird ihm schlichtweg gleichgültig sein, eventuell hat er seine Wertigkeit in den Augen Putins durch die überhastete Vorgehensweise in Bezug auf den Heimflug von Morales gerade gesteigert, aber daran ist Snowden ganz gewiß nicht schuld, eher die völlig in lächerliche abgleitenden Manierismen der "Amerikanischen Partner" - bzw. deren Aktivisten in der zweiten Reihe, die scheinbar völlig den Bezug zur politischen Realität zu verlieren drohen.

    Politik | Putin bietet Schweige-Asyl – Snowden winkt ab
    07.05.2013 19:54   Holger Eekhof

    Lernfähige USA ???

    Die USA wissen nicht, wer wann wo und wie Giftgas eingesetzt hat?

    Ich habe da meine Zweifel...
    Wer mit x - 2 aktiven Satelliten über Syrien präsent ist, wer ganz konkret die Ausbildung sogenannter "Freiheitskämpfer" - oder nennt man die nun schon Mudschaheddin, finanziert, deren Ausrüstung liefert, dieser "Bündnispartner" weiß nicht, wo und wann Sarin gegen seine Bündnispartner eingesetzt worden ist?

    Entgleist hier etwa eine Aktion vor ihrem Abschluß und man bemüht sich bereits jetzt, Rückzugsoptionen offen zu halten?
    Oder bietet diese zurückhaltende Haltung Raum für eine weitere Eskalation - an denen die US- Administration natürlich nicht beteiligt ist?

    Leider glaube ich nicht an die Lernfähigkeit der USA, leider.....

    Politik | Syrien: Russland mahnt wg. C-Waffen zur Besonnenheit
    07.05.2013 19:43   Holger Eekhof

    Zeigen oder nicht....

    ist eigentlich egal, mir zumindest. Ob eine Spaßparade allerdings dazugehören muß, halte ich für zweifelhaft - aber das ist auch nicht das Thema.

    Mich wundert es arg, das in dem Artikel mit keinem Wort auf die interreligiösen Spannungen in Russland eingegangen wird.
    Weil sich orthodoxe und Muslime in diesem Fall einig sind? Oder als einig darstellen? Eigentlich egal...denn beide Gruppen verhalten sich letztendlich zurückhaltend und staatstragend.

    Doch wer einmal einen CSD gesehen hat, der möge sich diesen bitte in Riad vorstellen, denn von dort werden religiöse Fanatisten und auch normale "Islamisten" finanziert.. Dies kann und wird in einem multireligiösen Staat nicht gut gehen.

    Entweder russische Minderheiten akzeptieren dies oder wandern aus... ich empfehle die Auswanderung. Denn ein russlandweites Zulassen von CSD´s als Symbol für Toleranz ist nicht zu erwarten - es sei denn von wirklich fiesen Typen, nur sind die in Russland gerade Mangelware - zumindest auf Regierungsebene.

    Oder falls Auswandern eben nicht in Frage kommt, gedulden würde helfen, bis diese ganze religiöse Fanatismus an sich selbst und seiner Bigotterie zugrunde geht...

    Reportagen | Nach dem Schwulengesetz: „Wir wollen uns mehr zeigen!“
    07.04.2013 23:10   Holger Eekhof

    Held der Arbeit..

    Die Reinstallation des Titels Held der Arbeit finde ich übrigens auch Klasse - obwohl ich als Quartalsworkaholik wohl nie eine Chance hätte...

    Möglicherweise auch andere nicht, wie z.B. Herr Asthakov im Moment..
    Was ich sehr ärgerlich finde, wird ihm doch angeblich gerade eine Plagiatsaffäre vorgeworfen..

    Ich denke nach jetzt 2 1/2 Jahren hat er sich langsam aber sicher wirklich in die Materie eingearbeitet, und kann nun langsam daran denken, systemverändernde Maßnahmen einzuleiten, zumal er es durch geschicktes Agieren erreicht hat, sein Thema ( und damit auch sich selbst) auf die nationale Agenda zu bringen...

    Es wäre schade, wenn ihm nun, nachdem er sich die entsprechende Sachkompetenz aneignen konnte,aufgrund von gerechtfertigten oder auch ungerechtfertigten Vorwürfen dieser Art der Garaus gemacht werden würde.

    Ich denke im Russland der 90er Jahre hätte sich ein böswilliger Mensch etwas ganz anderes angeeignet als einen akademischen Titel.

    Politik | Putin belebt Held der Arbeit und Schuluniformen wieder
    07.04.2013 19:48   Holger Eekhof

    Kinderexport....

    irgendwie finde ich immer noch so gar nichts anrüchiges an transnationalen Adoptionen...

    Noch nicht einmal bei denen in die USA :)

    Das einzig ärgerliche ist, das man es immer mit einer Art organisiertem Kinderhandel in Verbindung.. wobei ich das aber nicht wirklich glauben kann. Ich denke das wohl auch Adoptionen unter der Umgehung dieser Händler von der russischen Regierung ermöglicht werden sollten.

    Das einzig Wichtige dabei ist, das der russische Staat dabei weiterhin seiner Fürsorgepflicht, die er in meinen Augen auch nach der Adoption hat, auch unbeschränkt nachkommen müßte bzw. das dies vom Gastland gewährleistet werden müßte.
    Und das geht in den USA eben offensichtlich nicht.

    @ Herr Laufer: können Sie mir bitte sagen, wie da die Rechtslage in Deutschland aussieht, ich habe so gar keine Ahnung?

    Bemerkenswert ist es allerdings tatsächlich, dieses Schweigen ... wer weiß, eventuell hatten Sie sogar recht.

    Und um doch noch die Kurve zum Thema zu bekommen: Ich finde Schuluniformen klasse!

    Politik | Putin belebt Held der Arbeit und Schuluniformen wieder
    07.04.2013 16:35   Holger Eekhof

    Russland und die Zivilgesellschaft...

    und die mit ein ihr einher gehende Moderne...

    Russland, bitte schreite langsam voran, überlege was du willst und wo dein Ziel liegt...

    Gehe nicht den deutschen Weg, schnell und hastig zu modernisieren,... sondern suche dir deinen Weg..

    @ Herrn Stoll: Ein Stalin ist mir erheblich lieber als ein Herr Hitler, dem mit deutscher Gründlichkeit eine deutsche Politikumsetzungsmaschinerie zum Erfolg verhalf.
    Ich danke nur dem lieben Gott, das die deutschen damals noch keine Computer hatten.. ich habe den ganz leisen Verdacht, das sie mit dem Einsatz von moderner Technologie noch effizienter gewesen wären... wahrscheinlich hätten Sie Programme erfunden, die ihnen mißliebige Menschen automatisch kriminalisiert und gedemütigt hätten...
    Seien wir froh das beide keinen hatten.. aber wer weiß, vielleicht arbeiten die Deutschen ja gerade wieder an so etwas...?

    Wäre das nicht toll.. so ein Computerprogramm, das automatisch zwischen erwünschten und nicht erwünschten Menschen unterscheiden könnte - und auf Basis dessen Outputs man erst mal hilflose und kranke Menschen quälen durfte - quasi von Amtswegen, denn schließlich sagt es der Rechner?

    Politik | Putin belebt Held der Arbeit und Schuluniformen wieder
    03.04.2013 16:11   Holger Eekhof

    Fassungslosigkeit ...

    ist das, was ich mir im Augenblick selber zuschreibe,

    Aber noch zur im Artikel aufgemachten Rechnung:

    bei 250 Millionen ergeben sich bei mir 416 Neufahrzeuge der absoluten Luxusklasse (200 000,- Euro) pro Jahr, sofern der Vertrag über drei Jahre lief.

    Oder handelt es sich bei den genannten Fahrzeugen um militärische Fahrzeuge mit mehr als nur besonderen Ausstattungsmerkmalen, a la James Bond - das könnte mir diese unglaublichen Relationen erklären?

    Politik | Neues von der Korruptionsfront: Serdjukow und der Fuhrpark
    27.03.2013 15:53   Holger Eekhof

    Schild und Schwert...

    Wenn diese Jungs keinen Humor haben, dann weiß ich es nicht mehr.

    Ganz nebenbei ziehe ich mal eben den Hut vor ihnen:

    Das hat Stil, und verdient jeden Respekt. Eventuell sollten sich andere daran ein Beispiel nehmen, an einem kleinen aber scheinbar mit echten Menschen besetztem Verein, BRAVO!!!

    Abgesehen davon, so verkehrt kann das gar nicht sein, die entsprechenden Stiftungen mal auf Ihre gesetzlichen Pflichten im Gastland hinzuweisen.

    Es nicht zu tun, wäre ein Fehler, egal wie sinnig oder unsinnig ich irgendwelche Gesetze finde, wenn ich mich in einem mir fremden Land aufhalte, habe ich mich an die dort geltenden Regeln zu halten.

    Oder darf ich einem deutschen Finanzamt demnächst erklären, das ich in Russland ja nur 6 % Steuern bezahlen müßte, und das sie mir aufgrund ihrer Gesetze meine Freiheit, die Verfügbarkeit über mein Eigentum beschneiden... ganz zu schweigen von der massiven Einschränkung meiner Reisefreiheit, ich weiß nicht ob ich da sehr weit mit komme :)

    Politik | Konrad-Adenauer-Stiftung in Petersburg ohne Computer
    23.03.2013 17:59   Holger Eekhof

    Grübel, Grübel....

    "Peking ist es gewohnt seine Forderungen durchzusetzen"...

    Ob das wohl so stimmt?

    Nur weil es gerade am anderen Ende Russlands ( in Schirinowskis Dimensionen) so interessant um einen Herrn Rybolovlev wird....

    Irgendwie habe ich da in Erinnerung, das Peking wohl doch nicht immer in der Lage ist, seine Forderungen durchzusetzen :)

    Herr Rybolovlev drehte den Chinesen den Kali"hahn" ab, als diese auf Konfliktkurs gehen wollten. Eventuell ist der Eindruck, das sich die Chinesen stets mit Ihren Forderungen durchsetzen, eher einer Wetterlage geschuldet als der tatsächlichen Realität.

    Ich kann mich ja täuschen, aber wenn wir eines aus allen Rohstoffkrisen gelernt haben, dann war es doch dieses:

    Die Entscheidung darüber, was ein gutes oder schlechtes Geschäft in diesem Wirtschaftssektor ist, fällt letztendlich derjenige, der den Hahn auf und zudrehen kann.

    Politik | Russland schmiedet demonstrativ an der Achse mit China
    22.03.2013 17:57   Holger Eekhof

    Nette Gesten....

    Mehr als nette Gesten werden die Zyprioter nicht erreichen können.

    Schließlich hat Russland schon eine ganze Menge ( mehr oder fast gleichauf als die EU) gegeben, um an die Daten zu kommen....

    Russland hatte ganz einfach die Schnauze voll.. und nicht nur sie...verständlicherweise.
    genauso wie andere Länder oder deren übergemeinschaftliche Organisationen auch...

    Zypern hat nur noch eine winzig kleine Chance - die nennt sich europäische Solidarität. Dazu gehört allerdings das offenlegen aller Daten. Sollten sie sich dem verweigern, werden Sie liquidiert. So einfach kann das sein, wenn sie genug Leuten auf den "Zeiger" gehen.
    Und das ist auch richtig so. Legen sie alle Daten offen, können sie sich darauf verlassen, das sowohl die EU als als Russland bedürftigen Zyprioten helfen wird.

    Was gerade abgeht.. es ist nicht mehr als ein Menetekel an der Wand für alle sogenannten Schwarzoasen- sogar weltweit... ihnen wird über kurz oder lang der garaus gemacht werden....

    Das interessante daran ist, das Ost und West in dieser Hinsicht einer Meinung zu sein scheinen. Man hat sich auf irgendwelchen verschlungen Wegen geeinigt... ohne Papierkram, einfach so... Und das finde ich persönlich zwar nicht optimal, aber auf jeden Fall besser als zuvor...

    Das einzige, was ich beispielsweise optimal finde, ist den als humorlos verschrieen Medwedjew.. Geht der Mann doch eiskalt hin, und spricht davon, das im östlichen Russland noch Platz für eine Steueroase wäre... und alle selbst oder von irgendwelchen Regierungen ernannten, hochdotierten Experten geben ihr Plazet dazu ab....

    Bevor sich noch weitere hochdotierte Experten lächerlich machen, gebe ich hier mal die Übersetzung des Medjewchen Jokes preis:
    Wir Russen haben eine Tradition, staatsfeindliche Elemente gehören nach Sibirien.

    Wer es jetzt noch nicht kapiert, dem ist nicht mehr zu helfen.


    Meinung & Analyse | Pleite oder nicht, noch ist Zypern für Russland nicht verloren
    22.03.2013 10:42   Holger Eekhof

    Kleiner Nachtrag zum Thema abstruse Theorie...

    seid gestern Nachmittag liegen die definitiven Zahlen auf dem Tisch…

    Unter Russland gelabelte Einlagen in Zypern: 4,943 Milliarden
    Plus Einlagen weiterer Firmen, die vom Zypriotischen Zentralbankchef Russland zugerechnet werden: etwa 2,65 Milliarden.

    Ergibt bei Totalausfall einen vorläufigen maximalen Verlust von “zahlen wir´s eben aus der Portokasse aber lassen uns eben nie mehr auf Geschäfte in instabilen Steueroasen ein”.

    Setzen wir dies nun in Relation zum Umsatz und dem normalen Liquiditätsbedarf der dort domizilierten Firmen – so folgt daraus, das maximal 0, 01 “Pups mich mal” noch auf zypriotischen Konten herum lagen…

    Ein Schelm der sich dabei nun etwas denkt ....

    wie zum Beispiel das die läppische Investition von 150 Millionen in nur ein einziges Antischwarzgeldlobbyprojekt (lustiges Wort) durch einen gewissen, der Allgemeinheit wohl völlig unbekannten Oleg, einem gewissen deutschen Wolfgang aus dem Schwabenländle, wohl sehr zu pass kam, als dieser gerade den gefühlten 159. Versuch startete, gegen den Schwarzgeldhafen Schweiz einen Schritt voranzukommen....

    Zufälligerweise kennt dieser Oleg aber auch noch ein anderes Wölfchen, das die gleichen Probleme, nur mit einem anderen Land hatte....

    Was könnte der politische Laie daraus lernen:

    Leg dich nie mit irgendwelchen Wölfchen an... im Rudel sind die unschlagbar :)

    Wirtschaft & Geld | Zypern-Euro-Krise: Der Ball liegt jetzt in Moskau
    21.03.2013 22:44   Holger Eekhof

    Schirinowski als Touristenschreck

    @ Stoll

    Ich habe zwar noch nie in meinem Leben an einen Urlaub in Zypern gedacht, aber ich gebe zu:
    Einen Schirinowski live zu erleben wäre die Sache wert, dafür würde ich mich tatsächlich mal wieder in ein Flugzeug schwingen und bis nach Zypern reisen.. einziger Haken dabei: Ich müßte über Nordzypern einreisen und dann mal wieder über die grüne Grenze, denn die verlangen einfach von sich aus keinen Visumantrag oder sonstigen Mückenschiß...
    Aber eventuell, wenn Schirinowski und Medwedjew beide an einem Termin reden würden.. ich gebe es zu, dafür würde ich meine Grundsätze brechen und tatsächlich mal ein sicheres Visum beantragen, aber auch wirklich nur für die beiden... Abgesehen natürlich vom großen Cheffe... aber der hat auch ohne mich genug Anerkennung ;)

    Russland-News | Schirinowski will Zypern nach Russland eingemeinden
    21.03.2013 1:29   Holger Eekhof

    Einverleiben.. Pfui !!!

    Ich denke mal das daran nur einer Interesse hat: Unser ehrlich und aufrichtig geschätzter Pausenclown, der war schon ganz verzweifelt auf der Suche nach dem nächsten Knaller...:)

    Der ganze Mummenschanz entpuppt sich als reiner Treppenwitz, und wenn nun schon Kreml Leute in dieses Horn blasen, kann dies nur eines bedeuten:

    Unsere liebe EU - Führungsmannschaft hat mal wieder ganz offiziell vergessen, vorher zum Telefon zu greifen und die Lage mit der Kreml- Administration zu erörtern - inoffiziell wußte zumindest das Tandem unter Garantie Bescheid.

    Warum.. dazu im Anschluß eine wie immer abstruse Theorie :)

    Aber erst einmal: Diese wunderbaren Äußerungen - entweder man spielt mal wieder die beleidigte Leberwurst, oder man ist tatsächlich beleidigt.. Aber Ernst zu nehmen ist davon eigentlich gar nichts, außer das Putin gerne das russische Geld in Sicherheit sehen würde...aber weg ist nun mal weg :)

    Doch nun die abstruse Theorie...

    Stellen wir uns einfach mal vor, Putin und Schäuble hätten manchmal mehr gemeinsam als man gemeinhin annimmt. Ich reduzier das jetzt mal zur Vereinfachung auf diese beiden :)

    Stellen wir uns einfach mal vor, beiden fällt zu Zypern nur ein Zitat ein: "Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich...."

    Beide dürfen es auf keinen Fall verlautbaren lassen. Beide stehen in dem Dilemma, respektvoll mit den in anderen Ländern herrschenden Finanzgesetzen umgehen zu müssen, weil man ihnen ansonsten Imperialismus vorwerfen würde.

    Was also machen die beiden, wenn sie so gar keine Lust haben, sich von ein paar Trittbrettfahrern ausbeuten zu lassen.

    Sie sind hilfreich, Schäuble bietet ein Rettungspaket, wohlwissend das das Baby in den Brunnen fallen wird, weil sich die Russen das nicht bieten lassen werden.

    Und nun bieten die Russen ein Paket, wohlwissend das es nicht funktionieren wird, wie auch... Die Russen werden wohl kaum freiwillig in ein völkerrechtliches Wespennest stoßen... und wenn, so werden sie aus Rücksichtnahme auf den Weltfrieden dann doch davon Abstand nehmen :))

    Was bleibt:

    Putin und Schäuble haben ganz locker und elegant indem sie großzügig Hilfe anboten ein allen auf die Nerven gehendes Steuerparadies eliminiert.

    Zypern hat fertig.

    Beide werden sich voll diebischer Freude beim nächsten Mal zusammensetzen und wieder einen auf Erzfeinde machen, als leider gescheiterte hilfreiche Engel Zyperns.

    Und was sollte Russland mit einer Basis in Zypern... für 30 Milliarden können die sich ganz locker ein Inselchen im Atlantik bauen, in internationalen Gewässern, würde zwar etwa 30 Jahre dauern, aber das wäre dann auch Ihr unanfechtbares Hoheitsgebiet, bleibt zwar noch theoretisch die Meerenge von Gibraltar, aber da gibt es dann keine solchen Verträge wie in Bezug auf den Bosperus.



    Wirtschaft & Geld | Zypern-Euro-Krise: Der Ball liegt jetzt in Moskau
    20.03.2013 18:08   Holger Eekhof

    In (fast) eigener Sache...

    Liebe Freunde des Disputs, liebe Freunde der leidenschaftlichen Auseinandersetzung, liebe Schreiber von Pamphleten aller Coleur....

    wo seid ihr nur geblieben.

    Anstatt hier gemeinsam mit euch den Verstand zu schärfen... was bleibt mir als politischem Diletant nur übrig: Ich bin gezwungen mich auf Foren von Spiegel online oder der Zeit herumzutreiben... was Ihr mir mit eurem Themenboykott antut.. es scheint euch egal zu sein.. dabei erleben wir gerade etwas, was man als deutliches Zeichen deutsch -russischer Gemeinsamkeit auffassen könnte....

    Laßt mich nun nicht im Stich! Werdet laut!

    Liebe Grüße
    Euer Zyniker

    Wirtschaft & Geld | Zypern-Euro-Krise: Der Ball liegt jetzt in Moskau
    19.03.2013 23:11   Holger Eekhof

    Kleiner Traum vom Kofferpacken...

    Ich möchte niemandem zu nahe treten, nein wirklich nicht....

    auch nicht dem Durchschnittszyprioten, der wohl ganz gewiss keine 100 000 Euro Cash auf seinem Konto herumliegen hat - und nur um Cash geht es hier....

    Ich stelle mir einfach vor, ich wäre ein zypriotischer Abgeordneter....

    Das zypriotische Parlament hatte die Möglichkeit, eben diese komplett herauszunehmen, sie haben genau dies nicht getan. Wozu auch, es hätte ja sein können, das das emotionalisierte Protestvieh vor den Türen einfach nach Hause gegangen wäre....

    Und dies wäre nicht in meinem Sinne, wenn ich zypriotischer Abgeordneter wäre, nicht in dieser Situation. Habe ich doch wohl nur selten in meinem Leben - oder gar nie - die Möglichkeit, solch gesunden Lobbyismus auf mich wirken zu lassen, wie im Verlauf des heutigen Tages....

    Ich gestehe: Wäre ich heute zypriotischer Abgeordneter, und hätte mich im Laufe des Tages ein netter Mann mit einem maßgeschneiderten Köfferchen aufgesucht - was hätte da in mir gesiegt: Der Patriotismus oder die Gier?

    Oder ich stelle mir vor, ich wäre einer der unglücklichen Privatanleger, die dieser Sondersteuer unterliegen würden, so sie denn käme. Würde ich mich nicht in meinen zugegebenermaßen viel zu kleinen Privatjet setzen und ab zur Insel düsen, um ein wenig Lobbyarbeit in meinem und dem kollegialen Sinne meiner Klasse zu betreiben?
    Zumal das Risiko besteht, das aus proklamierten 10% durch die Nichtausbeutung der Kleinanleger gleich mal 20 % werden? ...
    Was dann für meine Klasse einen Verlust von glatten 5 Milliarden Euro bedeuten würde?

    Ich gestehe, ich wäre entsetzt darüber, das ein solcher Fischzug Zyperns gegen mich überhaupt rechtmäßig wäre, und würde mich umgehend erkundigen, ob Abgeordnetenbestechung in Zypern strafbar ist... Und noch bevor ich die Horde meiner Rechtsvertreter dazu überhaupt befrage, hätte ich mit ein paar Kollegen telefoniert und mir von denen das Plazet geben lassen, viele kleine Köfferchen unter´s Volk bringen zu lassen... Sozusagen als direkte Wirtschaftshilfe ....

    Natürlich hätte ich dann keinen Kampfhubschrauber wie die Briten benutzt, sondern eben mein viel zu kleines Jetlein... das große hätte ich lieber zu Hause gelassen, denn in Nikosia war heute große Parkplatznot angesagt.... Aber ich glaube im Luftverkehr nennt man das Parkingslots.....

    Wie gut das ich aber weder zypriotischer Abgeordneter noch Sondersteuerbetroffener bin, so blieb mir all diese Mühe heute erspart...

    Wirtschaft & Geld | Arme Russen: Brüssels Zypern-Hilfe teuer für Moskau
    19.03.2013 2:38   Holger Eekhof

    Bankrotterklärung....

    Was hier innerhalb der EU geschieht, gleicht einer Bankrotterklärung des politischen Europas an und für sich...

    Worüber kann man sich aufregen, über den Eingriff ins Privateigentum? Lächerlich, weil es kein solcher ist, sondern eine einmalige (?) Sondersteuer ... Zum Thema einmalige oder in unserem Fall zeitlich begrenzte Sondersteuer können alle Deutschen ganze Arien singen.. :)

    Weil kein Unterschied gemacht wurde, zwischen kleinen und großen? Ebenfalls lächerlich. Es war von Anfang an klar das die garantiert gesicherten Einlagen bis 100 K nicht angetastet werden, aber man brauchte diesen Gag als Volkstheater...

    Weil die EU überhaupt glaubt ein Rettungspaket schnüren zu müssen... hier verlassen wir dann die Lächerlichkeit..

    Zypern ist eine Steueroase, ohne wenn und aber, ein Maximalsteuersatz von 35 %, die Nichtberücksichtigung von Dividen im Rahmen der Einkommenssteuer sondern deren steuerliche Pauschalisierung, etc...

    Also soll nun der gemeine Europäer, die Frisöse mit Ihren mit Abgaben belegten 3,70 Euro Stundenlohn dafür garantieren, das das Finanzsystem eines Landes, in welchem Jahreseinkommen bis 19 500 Euro absolut steuerfrei sind, erhalten wird. Dies wäre ohne dieses Theater nicht mehr vermittelbar gewesen - und ist es auch mit diesem Theater nicht wirklich.

    In diesem Punkt haben wir dann den soliden Boden der Lächerlichkeit verlassen und nähern uns dem eigentlich tragischem dieses Gesamtpakets.

    Still und leise darin verborgen lauert die absolute Bankrotterklärung des politischen System der EU. Es wird viel davon geredet, das eine "Rettung" ohne die Beteiligung der vom Status quo profitierenden wie z.B. russische Kapitalanleger und Mafiosi, oder eben auch zypriotischer Banken nicht vermittelbar wäre, da in Bezug auf Zypern der Verdacht auf aktive Unterstützung von kriminellen oder semilegalen Geldwäscheaktivitäten nicht von der Hand zu weisen ist.
    Doch wie reagiert die EU darauf im Zuge dieses Paketes:

    Es wird vereinbart, das ein privates (sic!!!) Unternehmen zukünftig die Einhaltung der Anti - Geldwäsche - Maßnahmen in und auf Zypern überprüft.

    Dies ist die eigentliche Bankrotterklärung. Dagegen erscheint es schon fast lächerlich, das sich ein paar Cleverles in Zypern ein goldenes Näschen verdient haben und nun das System kippen könnte.

    Dies ist die Bankrotterklärung des politischen, ernstzunehmenden Europas schlechthin.

    Wirtschaft & Geld | Arme Russen: Brüssels Zypern-Hilfe teuer für Moskau
    08.03.2013 10:22   Holger Eekhof

    Phase II: Aufbau einer Nation - nicht nur einer nationalen Wirtschaft

    Ein interessanter Sprung im Artikel, von der Bekämpfung von Seilschaften hin zur Bildung einer nationalen - oder anders: national denkenden und handelnden Elite...
    Und gleich noch weiter zur Schaffung einer konfliktresistenten sozialen Basis...

    Herr Mrozek, wenn Sie hier nicht über Putin und sein Team schreiben würden, sondern über ganz normale Politiker westlichen Standards... man könnte Sie möglicherweise der Phantasterei bezichtigen - doch so:

    Ja, sie haben Recht - und dem ist nichts mehr hinzuzufügen...

    Eventuell noch der Blick von der anderen Seite der Einkommenspyramide, oder den aktuell sozial schwächsten...

    Wie zum Beispiel die Initiative zur Schaffung von Rechtssicherheit für das Millionenheer aktueller Arbeitsmigranten aus ehemaligen Sowjetstaaten durch den möglichen Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft,
    die Reformen im Bereich der Familienpolitik etc.pp...

    An allen möglichen Baustellen wird derzeit fieberhaft gearbeitet - kein Wunder allerdings, das westliche Berichterstattung da auf der Strecke bleiben muß - wir kennen so etwas eben nicht, und was der Bauer nicht kennt, darüber berichtet er auch nicht :)

    @ Patriot:

    Was meinen Sie eigentlich?

    Vor der eigenen Tür kehren; das wäre dann ja in Russland... oder im europäischen Haus ausmisten, da frage ich mich dann allerdings, wohin mit dem Mist, den nimmt uns keiner mehr ab, die Zeiten sind vorbei :))


    Meinung & Analyse | Korruptions-Kampagne: Krieg der Clans oder Kreml-Strategie?
    24.02.2013 13:08   Holger Eekhof

    Nicht gestohlen :))

    Das Geld ist nicht gestohlen, es hat nur zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen und aus anderen Notwendigkeiten heraus den Besitzer gewechselt...

    Allerdings nicht den moralischen Eigentümer - aber Herr Potanin ist sich dieses feinen, spezifisch russischen Unterschiedes stets bewußter als manch andere Oligarchen gewesen... :))

    Und Giving Pledge beizutreten ist schon okay, denn ein Beitritt zu dieser Initiative hat keinerlei Auswirkung auf den Verwendungsort tatsächlich zur Verfügung gestellter Mittel. Dies bleibt alleinig in der Entscheidung des Stiftenden.

    Und bei Potanin ist wohl auch die Verwendungsrichtung klar, wenn man seine bisherige Spendentätigkeit ansieht:

    Er wird stets als Russe handeln, dem der Unterschied zwischen Besitz und moralischem Eigentum bewußt ist :).

    Wirtschaft & Geld | Potanin tritt US-Milliardärs-Spendeninitiative bei
    14.02.2013 22:20   Holger Eekhof

    Der russische Weg in den...

    UNTERGANG.

    Liebe Duma, lieber Gennadi,
    schön das Ihr nun auf den Trichter gekommen seid, euch als zivilisierte Nation betrachten zu dürfen.

    Eine überaus interessante Perspektive, Russland gleichgeschaltet und einnivelliert mit dem Westen zu sehen.
    Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, Russland ist eben nicht mehr das Land der individuellen Freiheit, sondern die Duma geht einen ganzen Schritt weiter, als selbst Stalin es gewagt hätte - aber schließlich war der Mann nicht dumm.
    Ich warte noch auf den Moment, an dem Russlands Verbraucherministerin nur noch von Konsumenten anstatt von Bevölkerung spricht*, dann habt ihr es geschafft, dann seid Ihr für das Groß der Bevölkerung austauschbar und beliebig geworden. Dann interessiert es niemanden mehr, wer die eigentlich Herrschenden in diesem Lande sind - schließlich ist man zivilisiert und einnivelliert.

    Eine Frage hätte ich da noch:

    Stellen wir uns einfach mal vor, es gibt andere, die an der Ausbeutung russischer Bodenschätze interessiert wären, und diese würden auch vor militärischen Mitteln nicht zurückschrecken, warum sollte irgendein Normalbürger Russlands darin eine Bedrohung sehen, in welcher Form kann seine individuelle Freiheit noch beschnitten werden - wo er doch eh schon durch die Duma zwangszivilisiert wurde?

    Keine... eine Übertragung der staatlichen Macht in andere Hände hätte für den Normalbürger keine Auswirkung.
    Ich wünsche euch viel Spaß!

    PS: Das einzige was ich nun unternehmen würde:
    Welcher der Dumaabgeordneten ist nun einfach dämlich, wer hat Geld kassiert und wem wurden entsprechende Pfründe für die Zeit danach versprochen?

    Denn wenn Russland so weiter macht, ist das Ergebnis klar:

    ES WIRD KEINE RUSSISCHE IDENDITÄT UND FREIHEIT MEHR GEBEN - UND ES WIRD AUCH NICHTS MEHR GEBEN, WOFÜR ES SICH ZU KÄMPFEN LOHNT.

    Das Ergebnis kann sich jeder Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, an seinen fünf Fingern abzählen.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    *= so zum Beispiel in der Bundesrepublik Deutschland

    Panorama | Gesetz führt neue Beschränkungen für Raucher ein

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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