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Dienstag, 09.11.2010
Medwedew wünscht Journalist gute Besserung
Moskau. Der russische Präsident Dmitri Medwedew wünscht dem von Schlägern schwer verletzten Journalisten Oleg Kaschin gute Besserung und verspricht besseren Schutz für Journalisten. Die Errmittler werten über ein Dutzend von Videokameras im Zentrum aus.
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Bei einem Besuch der Redaktion des Regierungsblattes "Rossiiskaja Gaseta" erklärte Dmitri Medwedew gestern abend, der Angriff auf Kaschin sei sicher kein gewöhnliches Verbrechen. "So klaut man gewöhnlich keine Brieftaschen".
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Die Schläger und ihre Hintermänner müssten ermittelt und bestraft werden. "Es gibt Kräfte, im Lande, die glauben mit solchen Mitteln jedem Journalisten und Politiker den Mund verstopfen zu können."
Er selbst habe sofort auf den Überfall auf den Journalisten reagiert, weil Journalisten besonders gefährdet seien - aber auch besonderen Schutz brauchten, unabhängig davon, ob sie links oder rechts, radikal oder gemässigt seien. Es sei Aufgabe von Journalisten, die Wahrheit zu schreiben, auch wenn anderen dies nicht gefalle.
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Medwedews neuer "Berater für Entwicklung der Zivilgesellschaft" Michail Fedotow hat bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem Überfälle auf Journalisten besonders hart bestraft werden sollen.
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Die Ermittler im Fall Kaschin haben inzwischen begonnen, die Aufzeichnungen
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von über einem Dutzend Videokameras im Viertel "Poljanka" und in der Metro auszuwerten. Alle Gespräche über Mobiltelefon rund um den Tatort werden ausgewertet.
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