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Donnerstag, 08.07.2010
200.000 Milizionäre weniger – es bleiben die guten
Moskau. Im Rahmen der großen Milizreform sollen 200.000 Angehörige der Miliz entlassen werden. Der Vizeinnenminister beruhigt: Keine Angst, die „ehrlichen und guten“ bleiben. Gehen muss, wer etwas auf dem Kerbholz hat.
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Vize-Innenminister Sergej Gerassimow sagte laut Interfax am Donnerstag in Moskau: „Von Milizionären, die etwas verbrochen haben, müssen wir uns trennen.“ Die anderen bräuchten keine Angst zu haben: „Wer ehrlich seine Arbeit verrichtet, wird durch die Reform nicht benachteiligt.“
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Eher umgekehrt, denn nach Abschluss der Veränderungen in den russischen Rechtschutzorganen sollen die Verbleibenden wesentlich mehr Gehalt bekommen. Um zu bleiben, müssen die Milizionäre ein einwandfreies Zeugnis von ihrer Dienststelle vorlegen und eine Bescheinigung aus dem Innenministerium über ihre „lupenreine Weste“.
Die Befürchtung, die Verbrechensrate könne bei der Entlassung von 200.000 Polizisten in die Höhe schnellen, weist Gerassimow zurück. „Natürlich gibt es eine indirekte Abhängigkeit zwischen der Zahl von Milizionären und Verbrechern.
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Wenn an jedem Laternenpfahl ein Milizionär steht, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass an der Stelle nichts passiert.“ Es sei aber „völlig ausgeschlossen, zehn Millionen Leute einzustellen“. Deshalb müsse das Defizit durch Professionalität wettgemacht werden, so Gerassimow.
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