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Mittwoch, 04.02.2009
Aeroflot-Passagiere gegen betrunkenen Piloten
Moskau. Eine Aeroflot-Maschine ist mit drei Stunden Verspätung nach New York gestartet. Die Fluggäste haben so lange protestiert, bis der offensichtlich betrunkene Flugkapitän das Cockpit verließ.
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Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der „Moscow Times“ bereits am 28. Dezember 2008. Schon die Ansage vor dem Abflug war kaum zu verstehen. Eine Passagierin sagte der Tageszeitung, es wäre nicht einmal zu hören gewesen, welche Sprache der Kapitän gesprochen hat.
Den etwa 100 Menschen an Bord wurde schnell klar – der Mann am Steuerknüppel ist betunken! Sie verlangten eine neue Crew, aber der „Chef“ wollte partout nicht raus aus dem Cockpit. Dann erklärte er schließlich: „Ich setze mich hier still in die Ecke, die anderen drei Piloten können auch fliegen.“
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Das war den Fluggästen zu unsicher. Nach drei Stunden erwirkten sie schließlich den Tausch der gesamten Crew. Es geht also auch andersherum: Normalerweise gibt es in der Luft Ärger, wenn stark alkoholisierte Passagiere Randale machen. Ein lallender Chefpilot ist da doch mal etwas ganz Neues…
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