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Dienstag, 22.12.2009
Putin für Wiederaufbau des Georgier-Denkmals in Moskau
Moskau. Das in der georgischen Stadt Kutaissi gesprengte Weltkrieg-II-Denkmal soll in Moskau wieder aufgebaut werden. Für diese Idee sprach sich jetzt auch Russlands Premierminister Wladimir Putin aus.
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Die Sprengung des Monuments in Georgien bezeichnete Putin als „weiteren Versuch, aus dem Gedächtnis der Völker der ehemaligen UdSSR die gemeinsame Vergangenheit zu streichen“.
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Wladimir Putin sagte, er ehe davon aus, dass die Moskauer Stadtverwaltung einen würdigen Platz für eine Rekonstruktion des Denkmals finden werden. Der Autor des 1981 errichteten Mahnmals, Merab Berdsenischwili, sei „Gott sei Dank am Leben“ und wohne in Tiflis.
Die Finanzierung des Wiederaufbaus des Monuments soll durch Spenden erfolgen. Putin erwähnte dabei vor allem die georgische Diaspora in Russland. Der „Verband der Georgier in Russland“ sprach sich heute ebenfalls für einen Ersatz des vernichteten Denkmals aus.
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Die Organisation stehe bereits in Kontakt mit dem Bildhauer Berdsenischwili, der bereits zugesagt habe, das Krieger-Denkmal noch einmal zu schaffen. Als Standort sei Moskau oder das Umland der Hauptstadt im Gespräch, so Verbands-Chef Michail Chubutija.
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Bei der Sprengung des 25 Meter hohen Monuments waren am Samstag eine Frau und ihre acht Jahre alte Tochter von einem Betonbrocken getötet worden. Zehn Personen, die für die offenbar übereilt vorgenommene Beseitigung des Denkmals verantwortlich waren, sind in Untersuchungshaft.
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Das Mahnmal im westgeorgischen Kutaissi wurde auf Weisung der Regierung von Michail Saakaschwili beseitigt. An seiner Stelle soll ein Neubau für das Parlament Georgiens errichtet werden.
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