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Donnerstag, 26.04.2007
Deripaska kauft sich bei Baukonzern Strabag ein
Wien. Der russische Aluminium-Oligarch Oleg Deripaska erwirbt einen 30-Prozent-Anteil am österreichischen Baukonzern Strabag. Das Aktienpaket wird den zweitreichsten Menschen Russlands 1,2 Milliarden Euro kosten.
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Der am Mittwoch bekannt gegebene Deal macht einen eigentlich für heute geplanten Börsengang des Konzerns unnötig. Wie die „Moscow Times“ berichtet, wurde das Geschäft von Starbag-Chef und –Miteigenttümer Hans-Peter Haselsteiner in den letzten drei Wochen persönlich ohne Ratgeber von außen ausgehandelt.
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Die Strabag ist in Russland im großen Stil im Baugeschäft aktiv. Zu den Projekten des Konzerns gehört der Neubau des Hotesl „Moskwa“ und der Bürokomplex „Sewernaja Baschnja“ im neuen Geschäftsquartal Moskwa-City. Strabag hat sich auch um den Auftrag zur Errichtung des umstrittenen Petersburger Wolkenkratzers „Ochta-Center“ (ehmals Gazprom-City) beworben.
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Anfang des Monats teilten Deutsche Bank und Strabag mit, dass sie ein Joint-Venture gegründet hätten, das in den GUS-Staaten als Developper im Immobiliensektor aktiv werden soll.
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Die zum BasEl-Konzern von Oleg Deripaska gehörende „Glawstroj“ verfügt in Russland ebenfalls über ein Investitions-Portefeuille von ca. 6,5 Mio. Quadratmetern an Bauprojekten. Bislang gehörte zum Deripaska-Unternehmen aber kein Bauunternehmen, das in der Lage wäre, diese und andere Projekte auch selbst zu errichten.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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