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Freitag, 22.01.2010
Experiment: Lackiertes Geld soll länger halten
Moskau. In drei russischen Regionen läuft ein Experiment, um Geldscheine vor dem Verschmutzen zu schützen. Sie werden mit einer hauchdünnen Lackschicht überzogen. Die Bevölkerung merkt den feinen Unterschied nicht.
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Experimentiert wird mit 100-Rubel-Scheinen und das bereits seit einem Jahr, sagte ein Mitarbeiter der Zentralbank Russlands am Freitag gegenüber RIA Novosti. Ausgewählt wurden die Städte Nowosibirsk und Jekaterinburg sowie die Republik Tatarstan.
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In einem halben Jahr sollen die Scheine aus dem Verkehr gezogen und dann untersucht werden, ob die Lackschicht die Lebensdauer des Geldes erhöht. Besonders schmutzanfällig sind nämlich gerade die Hunderter, sie sind nach 1,5-2 Jahren untauglich für den Zahlungsverkehr.
Länger leben 1000-Rubel-Scheine – etwa 2,5 Jahre; Fünftausender halten sogar 4,5 Jahre durch. Am kurzlebigsten sind Zehn-Rubel-Scheine – sie sind schon nach sechs bis acht Monaten unbenutzbar.
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Und das liegt keineswegs am minderwertigen Papier, betont der Vertreter der Zentralbank, sondern an der Verschmutzung. Sollte das Lackexperiment Früchte zeigen, könnte die Technologie auch in anderen Landesteilen angewandet und erhebliche Kosten beim Banknotendruck eingespart werden.
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