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Dienstag, 13.07.2010
Geht Bond-Girl Chapman für Putin-Partei in die Politik?
Wolgograd. Die aus den USA ausgewiesene „schöne Spionin“ Anna Chapman könnte von ihrer Heimatstadt Wolgograd in die Staatsduma delegiert werden. In der Wolgastadt ist eine wahre Chapman-Hysterie ausgebrochen.
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Laut der „Nesawissimaja Gaseta“ übersteigt die Beliebtheit der aufgeflogenen Agentin in Wolgograd sogar schon solche Sehenswürdigkeiten wie das Kriegerdenkmal auf dem Mamajew-Hügel und die „tanzende Brücke“ über die Wolga.
Eine Lokalzeitung hat jetzt sogar einen Wettbewerb um das beste Lied über die mutmaßliche Spionin ausgeschrieben. Unter der Losung „Helfen wir den Unseren!“ sollen die Leser in Monatsfrist Texte für einen neuen Schlager einreichen.
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Ganz oben auf der Popularitätsskala steht im Moment ein Lied mit dem Namen „Anja nimmt Verbindung auf“. Ortsansässige Politologen gehen sogar davon aus, dass Chapman in die Regionalkandidatenliste der Kreml-Partei „Einiges Russland“ für die nächsten Duma-Wahlen aufgenommen wird.
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Wie es der Zufall will, wird in der Liste der Platz eines „Berufskollegen“ frei – der Nachrichtendienstler Anatoli Korendjassew will für die nächste Legislaturperiode nicht mehr kandidieren.
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Der Politologe Andrej Mironow ist der Meinung, die schöne Geschäftsfrau, die 17 Jahre ihres Lebens in Wolgograd verbrachte, könnte auch ohne Politik zu einem „Markenzeichen der Stadt“ werden. Lokalpolitiker könnten mit ihr mehr Aufmerksamkeit für die Region seitens Moskau erreichen.
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