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Dienstag, 17.02.2009
Lohn- und Gehaltsschulden in Russland steigen um 49 %
Moskau. Russische Unternehmen schuldeten ihren Mitarbeitern im Januar offiziell insgesamt 6,965 Mrd Rubel oder umgerechnet 155 Mio Euro. Das sind 49 Prozent mehr, als zum Jahrsende 2008, so die vom Staatlichen Statistikamt RosStat heute vorgelegten Zahlen.
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Seit Oktober 2008 hatte RosStat regelmässig hohe Lohn- und Gehaltsrückstände gemeldet. Im November betrug die Gesamtschuld 7,765 Milliarden Rubel oder zum damaligen Kurs etwa 222 Millionen Euro.
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Die meisten Privatunternehmen schulden ihren Mitarbeitern Lohn oder Gehalt, weil sie selbst über keine Finanzen verfügen. Diese Lohnschulden machen 95 % der Gesamtssumme aus.
Während die Gesamtlohnschulden etwa 1 % der Gesamtlohnsumme in Russland ausmachen, beträgt der Schuldenanteil in der Landwirtschaft bereits 4 Prozent, weiss RosStat offiziell zu vermelden.
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Auch die staatlichen Schulden nehmen wieder zu, auch wenn nicht in dem Ausmasse der Jelzin-Zeit. Staatliche Organisationen und Behörden schuldeten ihren Mitarbeitern am 1.Februar insgesamt 378 Millionen Rubel (etwa 8,5 Mio Euro) oder 45 % mehr als am Jahresbeginn.
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