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Dienstag, 24.03.2009
Lugowoi wird doch nicht Bürgermeisterkandidat in Sotschi
Sotschi. Der in den Londoner Litwinenko-Mord verwickelte Andrej Lugowoi wird nun doch nicht von der nationalistischen Partei LDPR zu den Bürgermeisterwahlen in der Olympiastadt Sotschi aufgestellt.
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Igor Lebedew, der Duma-Fraktionschef der Schirinowski-Partei erklärte heute, dass die Partei beschlossen habe, statt Lugowoi den Vorsitzenden ihrer Partei im Krasnodarer Gebiet für die Bürgermeisterwahl zu nominieren. Alexej Kolesnikow sei „ein junger Mann und Anwalt“.
Lugowoi sei zwar eine achtbare Figur, für die Menschen in Sotschi aber doch ein Fremder, begründete Lebedew die Entscheidung der Partei.
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Der ehemalige Geheimagent Lugowoi wird von den britischen Behörden als Verdächtiger im Polonium-Mordfall an Alexander Litwinenko betrachtet und per Haftbefehl gesucht. Die russischen Behörden betrachten ihn jedoch nur als Zeuge, wenn nicht gar als Geschädigten des Giftanschlags.
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Lugowoi war bei den letzten Duma-Wahlen auf der Liste der LDPR ins russische Parlament eingerückt.
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Bisher haben sich 14 Bewerber für die Wahl des Stadtoberhauptes von Sotschi am 26. April gemeldet. In dem Ferienort am Schwarzen Meer werden 2014 die Olympischen Winterspiele ausgetragen, weshalb dort Milliarden-Investitionen anstehen.
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