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Donnerstag, 21.05.2009
Medwedew will wieder Unilehrer werden – später einmal
Chabarowsk. Russlands Staats-Chef Dmitri Medwedew hat sich erstmals dazu geäußert, was er nach seiner Präsidentenzeit machen möchte: Er wolle wieder unterrichten, sagte er vor Studenten der Universität von Chabarowsk. Dort beginnt heute der EU-Russland-Gipfel.
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Vor den Studenten der „Staatlichen Pazifik-Hochschule“ in Chabarowsk erklärte der studierte Jurist Dmitri Medwedew, dass ihm seine frühere Arbeit als Hochschullehrer „echten Genuss“ bereitet habe. „Früher oder später kehre ich zum Unterrichten zurück, weil das eine gute Möglichkeit ist, sich intellektuell inForm zu halten“, so Medwedew.
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Der Gipfel wird heute mit einem Abendessen eröffnet. Seitens der EU reisen dazu der tschechische Präsident Vaclav Klaus, EU-Kommissions-Vorsitzender Jose Manuel Barroso und der Außen- und Sicherheitsbeauftragte Xavier Solana an.
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Dmitri Medwedew begründete die Ortswahl im russischen Fernen Osten, unweit der chinesischen Grenze und neun Zeitzonen von Brüssel entfernt, mit dem Wunsch, den europäischen Gästen „ die Größe Russlands“ zu demonstrieren. Schon beim letzten EU-Russland-Gipfel im westsibirischen Chanty-Mansijsk hätten Teilnehmer davon gesprochen, wie weit dies von Europa entfernt sei. „Aber für uns reicht Groß-Europa vom Atlantik bis in den Fernen Osten“, so Medwedew.
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Für Russland sei die Zusammenarbeit mit dem Pazifikraum ebenso wichtig wie mit Europa, erklärte Medwedew.
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Das wirtschaftliche Wohlergehen des russischen Fernen Ostens „hängt weniger davon ab, wie gut sich unsere Zusammenarbeit mit den Europäern entwickelt als von der Kooperation mit unseren Partnern im asiatischen und pazifischen Raum“, sagte er.
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„Immerhin ist unser Staatswappen ein Adler mit zwei Köpfen“, fügte Medwedew hinzu.
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