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Dienstag, 25.03.2008
Olympiade in Sotschi drei Mal so teuer als geplant?
Moskau. Die Vorbereitung der Olympiastadt Sotschi zu den Winterspielen von 2014 könnte das Dreifache von dem kosten, was bei der Bewerbung veranschlagt wurde. Damals ging es um etwa 12 Milliarden US-Dollar.
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Beim Verkehrsforum „JUGTRANS-2008“ hieß es am Dienstag, diese Summe könne bereits jetzt nicht eingehalten werden; die Preise für die Errichtung der nötigen Infrastruktur wüchsen ohne Ende. Bis 2014 müssten 46 Verkehrsobjekte, 75 Kilometer Straßen, 100 Kilometer Schienen und 20 Tunnel/Verkehrseinfädelungen entstehen.
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Offensichtlich waren die Vorausberechnungen falsch. Das betonte unlängst auch Semjon Weinstock, Leiter der staatlichen Baufirma „Olympstroi“. Sergej Stepaschin, Chef des Rechnungshofes, sieht sogar eine Belastung in Höhe von 24 Milliarden Dollar auf die Steuerzahler zukommen.
Aber auch das könnte nicht das letzte Wort sein: Viel teurer als geplant wird die Umsiedlung der Menschen zu stehen kommen, deren Grundstücke den Bau der Olympiastätten behindern. Die für den Ankauf von neuen Grundstücken veranschlagten 82,4 Milliarden Rubel (rund 2,2 Milliarden Euro) reichen längst nicht mehr aus.
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Der Trick der Beamten, den Leuten abgelegene und im Vergleich zu ihrem angestammten Besitz minderwertige Grundstücke unterzuschieben, um die Ausgaben im Rahmen zu halten, stößt auf großen Unmut bei den Betroffenen.
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