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Montag, 19.01.2009
Aktualisiert 19.01.2009 15:27
Opposition schimpft auf Gas-Deal Kiew - Moskau
Kiew. Für die ukrainische Wirtschaft sei ein Gaspreis von über 250 USD pro 1.000 Kubikmeter tödlich, erklärte der ukrainische Oppositionschef Viktor Janukowitsch. Kiew und Moskau haben am Wochenende Gaslieferungen zu etwa 360 USD vereinbart.
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20 Prozent unter dem europäischen Durchschnittspreis, so lautet die Formel, die Wladimir Putin und Julia Timoschenko in Moskau ausgehandelt haben. Das bedeutet, dass die Ukraine im ersten Quartal etwa 360 USD pro 1.000 Kubikmeter russischen Gases zahlen muss.
An dieser Regelung gibt es bereits jetzt scharfe Kritik in der Ukraine. Der bekannte ukrainische Energie-Experte Alexander Narbut bezeichnet die Vereinbarungen als "vollständige Kapitulation Kiews beim Gasstreit".
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Nun meldet sich auch die Opposition. "Wir haben errechnet, dass ein Preis zwischen 230 - 250 Dollar die Grenze ist. Das ist das Maximum", sagte Janukowitsch auf die Frage, welchen Gaspreis die ukrainische Wirtschaft aushalten könne.
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Kritik geht vermutlich ins Leere Allerdings kann die Ukraine zwar das neue Abkommen in Moskau unterschreiben, muss aber die hohen Preise (minus 20 Prozent) trotzdem nicht zahlen.
Die Ukraine hat nach verschiedenen Schätzungen zur Zeit der Billigpreise Gasvorräte angelegt, die bis zu drei Monate lang für den Eigenbedarf ausreichen.
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Damit lässt sich die Zeit bis März 2009 überbrücken, wenn Naftogas und Gazprom nach Medienberichten die Preise für das zweite Quartal aushandeln müssen - die zusammen mit dem Weltmarktpreis für Öl in den Keller gehen dürften.
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