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Freitag, 27.03.2009
Piraten kapern zwei Schiffe mit Russen an Bord
Aden. Piraten aus Somali haben erneut zugeschlagen. Im Golf von Aden kaperten sie zwei Schiffe. Auf beiden Schiffen sind russische Besatzungsmitglieder.
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Erstes Opfer wurde der griechische Tanker Nipayia. Das Schiff hat kein Öl an Bord, allerdings sind die 19 Besatzungsmitglieder, darunter ein Russe in Gefangenschaft geraten. Die Reederei hat bereits Verhandlungen über das Lösegeld eingeleitet.
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Kurz darauf haben Banditen einen auf dem Gegenkurs kreuzenden norwegischen Öltanker unter Bahama-Flagge in ihre Gewalt gebracht. Knapp 20 schwer bewaffnete Piraten überwanden die 27 Mann starke Besatzung mühelos.
Unter den Geiseln sind Polen, Philippinos, Norweger und ein Russe aus Kaliningrad. Er soll der Asisstent des Kapitäns auf dem Schiff gewesen sein.
Beide Überfälle gingen glücklicherweise ohne Blutvergießen vonstatten.
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Dennoch ist das Problem der Piraterie in den Gewässern rund um Somalia gewaltig. 2008 haben Piraten insgesamt 42 Schiffe in ihre Gewalt gebracht. Unter den mehreren Hundert Geiseln waren 20 Russen.
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Trotz einzelner Erfolge hat auch eine Überwachung der Seewege durch Kriegsschiffe der NATO, Indiens und Russlands bisher die Piraterie in den Gewässern nicht vollständig ausrotten können.
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