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Freitag, 07.12.2007
Putin Präsident der russisch-weißrussischen Union ?
Moskau. Russlands Präsident Wladimir Putin solle den zukünftigen Konföderations-Staat zwischen Russland und Weißrussland leiten, berichtet der Radiosender "Echo Moskaus". Der Kreml dementiert.
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Putin fliegt am 13./14. Dezember zu einem Arbeitsbesuch nach Minsk. Informationen des Radiosenders zufolge soll während der Visite auch der Unionsvertrag zwischen Minsk und Moskau geschlossen werden.
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Anschließend werde Putin Präsident des neuen Unions-Staates, Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko Chef des neuen Unionsparlaments und Russlands Premier Viktor Subkow bleibt Premier - nur dann eben auf der Bündnis-Ebene Russland-Weißrussland, berichtet "Echo Moskaus".
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Der Kreml reagierte auf die Meldungen mit einem sofortigen Dementi. "Spekulative Phantasien" sagte ein Kremlsprecher. Dmitri Peskow, der stellvertretende Leiter des Kreml-Pressedienstes, verneinte sogar, dass in Minsk das Bündnis beschlossen werde.
Der Vertrag sei überhaupt noch nicht fertig, erklärte er. Wer demnach Präsident einer solchen Union werde, stehe derzeit noch nicht auf der Tagesordnung, fügte er hinzu.
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Ein Dementi gibt es auch aus Minsk. Ein Sprecher Lukaschenkos nannte die Meldung "völligen Blödsinn".
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Tatsächlich scheint ein schneller Durchbruch bei den Unionsverhandlungen utopisch. Die Beziehungen zwischen Minsk und Moskau sind derzeit nicht ungetrübt.
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Während des Gaskonflikts Anfang des Jahres warf Lukaschenko Russland Erpressung vor, während der zuvor in der russischen Presse gelobte weißrussische Staatschef seitdem als autokratisch bezeichnet wird.
(ab/.rufo/Moskau)
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