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Donnerstag, 06.09.2007
Raketen-Crash: Kasachstan verbietet Proton-M-Starts
Moskau. Der Abschuss einer russischen Trägerrakete vom Typ Proton-M mit einem japanischen Kommunikationssatelliten an Bord ist heute Nacht mißglückt. Kurz nach dem Start wollte sich die zweite Raketenstufe nicht wie vorgesehen abtrennen.
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In der Folge kam es zu einer Explosion. Die Trümmerteile gingen in einer Entfernung von 40 Kilometern von der Abschussrampe im kasachischen Bajkonur nieder.
„Mit dem mißglückten Abschuss der Rakete ‚Proton-M’ tritt automatisch ein Startverbot für Bajkonur in Kraft, bis alle Umstände des Unfalls aufgeklärt sind“, erklärte der kasachische Präsidentenberater Adilbek Basekejew. Dieser Stopp sei in den russisch-kasachischen Vereinbarungen für Bajkonur festgeschrieben.
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Die Trägerrakete vom Typ Proton-M war heute Nacht um 02.43 Uhr Moskauer Zeit gestartet. Sie sollte einen japanischen Satelliten ins All bringen, der für die Übertragung von digitalen TV-Signalen in Japan und in der Pazifik-Region vorgesehen war.
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Der Satellit vom Typ JCSat 11 war für eine Lebensdauer von 15 Jahren ausgelegt. Besitzer des Satelliten ist das Unternehmen Jsat Corporation, einer der größten Betreiber von Satelliten-Kommunikation in der Pazifik-Region.
(cj/.rufo/Moskau)
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