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Donnerstag, 06.12.2007
Rund zehn Kandidaten wollen russischer Präsident werden
Moskau. Bisher haben zehn Personen ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen am 02. März 2008 angekündigt. Das teilt der Leiter der Zentralen Wahlkommission (ZIK) Wladimir Tschurow mit. Für die Kandidatur müssten die größtenteils unbekannten Personen in den kommenden Wochen nachweisen können, dass sie von einer so genannten Initiativgruppe von 500 Personen vorgeschlagen werden.
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Im zweiten Schritt geht es dann gar um die Zustimmung durch zwei Million Wähler, die den Kandidaten durch ihre Unterschrift auf einer Liste unterstützen müssen. Diese Liste muss jeder Kandidat bei der ZIK einreichen. Die Abweichung von der geforderten Million Unterschriften darf nicht mehr als 5 Prozent betragen.
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Ihre Kandidatur angemeldet hatten in der jüngsten Vergangenheit unter anderem der russische Ex-Premier Michail Kassjanow, der Kommunisten-Führer Gennadij Sjuganow, Grigori Jawlinski von der Partei „Jabloko“, der rechtspopulistische Wladimir Schirinowski, der Sowjet-Dissident Wladimir Bukowski und Garri Kasparow von „Anderes Russland“ (Drugaja Rossija).
Großes Rätselraten herrscht allerdings weiter über den Kandidaten der Partei „Jedinaja Rossija“, die die gerade gelaufenen Parlamentswahlen mit mehr als 60 Prozent gewonnen hat. Als möglicher Kandidat wird von russischen Medien weiter Vize-Premier Sergej Iwanow gehandelt.
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Für das kommende Wochenende haben laut ZIK vier Unterstützergruppen ihre konstituierende Sitzung angekündigt.
(cj/.rufo/Moskau)
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