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Freitag, 07.03.2008
Russlands Generäle sollen länger dienen
Moskau. Das russische Verteidigungsministerium will seine hochdekorierten Generäle nicht in Frührente schicken. Das Pensionsalter soll für alle Offiziere um fünf Jahre heraufgesetzt werden.
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Bislang galt die Regel, dass Generäle und Admiräle mit 60 Jahren zwangsweise in den Ruhestand versetzt werden. Nun sollen sie bis zum 65. Lebensjahr dienen können, wenn sie es wünschen.
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Diese Regel betrifft derzeit aktuell den Chef des Generalstabs, Juri Balujewski, der vor kurzem seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, aber dennoch weiter im Amt bleiben soll.
Die Pensionsregelung soll auch für andere Offiziersdienstgrade gelten. So dürfen Generalleutnants, Generalmajore, Vize- und Konteradmiräle künftig bis zu ihrem 60. Lebensjahr dienen.
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Das Pensionsalter für Obristen und Kapitäne 1. Ranges wird von 50 auf 55 Jahre angehoben, für alle anderen niedrigeren Offiziersdienstgrade von 45 auf 50 Jahre.
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Derzeit müssen Verteidigungsministerium und Innenministerium die Regelungen noch mit anderen Behörden, in denen ebenfalls Offiziere dienen (Bsp. Katastrophenschutzministerium) abklären, damit es eine einheitliche Regelung für alle Offiziere gibt. Anschließend soll das Gesetz in der Duma verabschiedet werden.
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