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| FSB-Chef Patruschew meldet Erfolge bei der Agentenjagd (Foto: www.newsru.com/NTW) | |
Mittwoch, 20.12.2006
FSB ortet Spione bei ausländischen Medien und NGOs
Moskau. Ausländische Spione tarnen sich immer häufiger als Journalisten und Vertreter von NGOs, glaubt Geheimdienstchef Nikolai Patruschew. Im Zentrum sener Kritik: Der Dänische Flüchtlingsrat, der in Tschetschenien hilft.
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Am Mittwoch feiern Russlands Geheimagenten ihren professionellen Feiertag, den „Tag des Tschekisten“. Pünktlich vor dem Feiertag hat die KGB-Nachfolgebehörde FSB, der Föderale Sicherheitsdienst, Rechenschaft über ihre Aktivitäten abgelegt.
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NGOs schüren anti-russische Stimmungen
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Im vergangenen Jahr seien 21 Ausländer aus Russland ausgewiesen worden, die geheimdienstlich tätig gewesen seien, so FSB-Direktor Patruschew in einem Interview mit russischen Medien. Diplomaten aus Schweden und Estland seien wegen ihrer Aktivitäten zu unerwünschten Personen erklärt worden. Insgesamt habe der FSB die Tätigkeit von 27 hauptamtlichen Spionen und 89 Geheimdienstzuträgern beendet. 50 Straf- und 550 Verwaltungsverfahren seien in dem Zeitraum eingeleitet worden.
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Beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus gebe es dagegen inzwischen eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten anderer Staaten. Der Geheimdienstchef betonte dabei insbesondere die Partnerschaft mit den USA, Deutschland, Ungarn, Frankreich und China.
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Patruschew bekräftigte zugleich seine Kritik aus dem Frühjahr, ausländische Nichtregierungsorganisationen würden immer häufiger für Geheimdienstaktivitäten genutzt. Der „Dänische Flüchtlingsrat“ etwa sammele nicht nur „voreingenommene Informationen“ über die Lage im Nordkaukasus sondern habe außerdem sogar einen Mann angestellt, der Mitglied einer terroristischen Vereinigung gewesen sei. Der Mann habe nach seiner Verhaftung gestanden, Sprengstoffanschläge in der Teilrepublik Nordossetien geplant zu haben.
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Der dänische Flüchtlingsrat wies die Vorwürfe inzwischen als haltlos zurück.
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(kp/.rufo)
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