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Wladimir Popowkin, der neue Chef von Roskosmos, kommt ebenfalls von den Weltraumtruppen. (Foto: nesru.com)
Wladimir Popowkin, der neue Chef von Roskosmos, kommt ebenfalls von den Weltraumtruppen. (Foto: nesru.com)
Freitag, 29.04.2011

Weltraumbehörde Roskosmos hat einen neuen Chef

Moskau. Es war beschlossene Sache, jetzt ist es amtlich: Der Chef der russischen Weltraumbehörde Anatoli Perminow hat seine Erlassung bekommen. Sein Nachfolger ist Wladimir Popowkin, ebenfalls Ex-General der Weltraumtruppen.

Premierminister Wladimir Putin hat am Freitag den Armeegeneral d. R. Popowkin zum neuen Leiter der russischen Weltraumbehörde Roskosmos bestimmt. Eingeweihte hatten genau dies erwartet.

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Schon lange mit dem Kosmos verbunden


Popowkin war in den letzten Jahren stellvertretender Verteidigungsminister. Zwischen 2004 und 2008 leitete er die Weltraumtruppen. Nachdem klar war, dass Perminow gehen muss, galt er als erster Kandidat für den Chefsessel bei Roskosmos.

So kommt es nun auch: Präsident Dmitri Medwedew entließ den 53-jährigen Popowkin heute von seinem Posten im Verteidigungsministerium, und Regierungschef Putin ernannte ihn im Handumdrehen zum Leiter der Weltraumbehörde.

Perminow stolpert über GLONASS


Popowkin und Perminow haben eine ähnliche Karriere hinter sich, so dass der Wechsel von einem zum anderen nicht verwundert. Offiziell heißt es, Perminow habe die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht und müsse deswegen gehen. 65 war er allerdings schon 2010 geworden, sein Vertrag wurde damals jedoch um ein Jahr verlängert.

Seine Person war zuletzt umstritten, nicht zuletzt durch die Pleite beim Versuch, drei GLONASS-Satelliten in den Orbit zu schießen. Sie fielen am 5. Dezember 2010 ins Meer und bereiteten Russland 70 Millionen Dollar finanzielle Einbüßen und einen geschädigten Ruf.

Perminow hatte versucht, den Zwischenfall zur Bagatelle herunterzuspielen. Dies kostete ihn einige Sympathie in den obersten Chefetagen. Als im März 2011 ein Sojus-Raketenstart zur Weltraumstation ISS „wegen technischen Problemen“ verschoben werden musste, war die Geduld mit Perminow offensichtlich am Ende.



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