Bilderraub in Moskau: Wertvolles Gemälde verschwunden
Moskau. In Moskau ist ein Bild des berühmten russischen Impressionisten Konstantin Korowin geraubt worden. Mit Pistole und Messer zwangen die Räuber den Restaurator des Bilds zur Herausgabe des wertvollen Guts.
Die Tat ereignete sich etwa 10 Uhr morgens in Moskau. Drei Unbekannte kamen auf den 68jährigen Restaurator des Bildes zu und bedrohten ihn mit Messerr und Pistole. Sie zwangen ihn, das im Kofferraum seines Autos liegende Bild herauszugeben, teilte die Polizei mit.
Das Bild gehörte einer Moskauerin, die das Gemälde zufällig nach dem Tod ihrer Mutter auf der Datscha entdeckt hatte. "Das Gemälde ist in einem sehr schlechten Zustand, darum haben Experten es auf einen Wert von 650.000 Rubel (16.200 Euro) geschätzt. Doch nach der Restaurierung des Bildes, die die Frau geplant hatte, sollte der Wert um ein Vielfaches steigen", erklärte ein Polizeisprecher.
Konstantin Korowin ist einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Impressionismus. 1861 in Moskau geboren wird er Mitglied der Petersburger Kunstakademie. Bei Reisen in den russischen Norden entstehen seine ersten berühmten Werke "Nördliche Idylle" und "Murmansker Küste".
Später wird Korowin Mitglied der Pariser Kunstszene ("Pariser Cafe"), ist aber auch für rusische Theater, u.a. das Bolschoi Theater, als Bühnendekorateur aktiv. Nach der Oktoberrevolution verlässt er Russland und stirbt 1939 im Pariser Exil.
Mach mal Pause, erst recht in dieser Hitze. Das dachte sich auch dieser Kranführer im Petersburger Hafen, dem dafür wenigstens ein luftiges Plätzchen zur Verfügung steht.( Topfoto: Deeg/.rufo)